Lebensdaten
1823 bis 1853
Geburtsort
Montréal
Sterbeort
Düsseldorf
Beruf/Funktion
Maler
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116571845 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Ritter, Henry
  • R., H.
  • Ritther, Henry

Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Ritter, Henry, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116571845.html [23.09.2019].

CC0

  • Leben

    Ritter: Henry R. (Maler), geboren in Canada am 14. Mai 1823, wo sein Vater, ein geborener Hannoveraner, damals als englischer Officier in Garnison stand. Mit demselben, der im J. 1825 als Major im Hamburger Militär Anstellung fand, kam der Sohn nach Hamburg, wo er seine Schulbildung vollendete, und unter Gröger's Leitung sein Talent als Maler auszubilden versuchte. Auf der Akademie in Düsseldorf, sowie auf Kunstreisen in Deutschland und Frankreich, vervollkommnete er sich immer mehr, so daß seine Bilder, Landschaften und Genrestück, großen Beifall fanden. Gern malte er Strandansichten, Scenen aus dem Leben der Schiffer, Fischer und Schmuggler. Als sein bestes Gemälde galt der „Wilddieb vor Gericht“. — Für Reinick's „Bilder und Lieder“ (1842) radirte er zwei vortreffliche Blätter. — Nach mehrjähriger, durch ein Nervenleiden verursachter Unthätigkeit kam er 1852 wieder nach Düsseldorf und schaffte rüstig in alter Weise, bereiste auch im nächsten Sommer England und lieferte höchst geistreiche satyrische Zeichnungen für Zeitschriften, z. B. für die Düsseldorfer Monatshefte. Dann aber im December 1853 kehrte sein altes Nervenleiden zurück, worauf ein Blutsturz seinem noch viel Schönes versprechenden Leben ein Ende machte.

    • Literatur

      Hamb. Künstlerlexikon. S. 202. — Nagler, Bd. 13, S. 210.

  • Autor/in

    Beneke.
  • Empfohlene Zitierweise

    Beneke, Otto, "Ritter, Henry" in: Allgemeine Deutsche Biographie 28 (1889), S. 674-675 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116571845.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA