Lebensdaten
1896 - 1965
Geburtsort
Prüm (Eifel)
Sterbeort
Aachen
Beruf/Funktion
Werkzeugmaschinenbauer
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 117756164 | OGND | VIAF: 50011136
Namensvarianten
  • Krekeler, Karl
  • Krekeler, K.
  • Krekeler, Carl

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Krekeler, Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117756164.html [14.05.2021].

CC0

  • Genealogie

    V Franz August (1866–1949), Baurat, S d. Handwerkers August u. d. Augustine Krekeler;
    M Susanne (1873–1931), T d. Handwerkers Karl Otto Wellenstein u. d. Christine Penin;
    1926 Katharina (1899–1962), 2) 1963 Mathilde (1896–1967), beide T d. Dr. med. Josef August Beck;
    1 S, 2 T aus 1).

  • Leben

    Nach dem 1. Weltkrieg, in dem er 4 Jahre an der Front stand, studierte K. Maschinenbau an der TH Aachen. Nach Abschluß seines Studiums und Promotion (1927) wurde er Assistent bei A. Wallichs. Vorübergehend war er Betriebsleiter in der Industrie. Im Auftrage des Edelstahlverbandes erforschte er die spanende Bearbeitung von Stahl. Es ist mit ein Verdienst K.s, daß dieser besonders an der TH Aachen gepflegte Forschungszweig Weltgeltung erlangte. 1929 habilitierte er sich für das Fach „Bearbeitbarkeit der Werkstoffe“. Seit Anfang 1929 leitete K. den technischen Dienst der Deutschen Shell AG. 1936 wechselte er zur Gebrüder Böhler und Co. AG, in deren Vorstand er bis 1946 mit großem Erfolg wirkte. Nach 1946 widmete er sich wieder verstärkt der Lehr- und Forschungstätigkeit an der TH Aachen, an der er seit 1938 eine außerplanmäßig Professur innehatte. Hier war er insbesondere an dem Wiederaufbau des Werkzeugmaschinenlaboratoriums beteiligt und gründete die beiden Institute für schweißtechnische Fertigungsverfahren und für Kunststoffbearbeitung in Industrie und Handwerk. Unter seiner Leitung entstand 1959 ein Neubau für das Kunststoffinstitut und das Institut für Schweißtechnik. Am Tage der Einweihung übergab er die beiden Institute seinem Nachfolger A. H. Henning. Unter Beibehaltung seiner Lehrtätigkeit in Aachen wurde K. 1951 als Nachfolger Heinrich Reisners Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Hauses der Technik in Essen (bis 1964). 1961 ernannte ihn die TH Aachen zum Honorarprofessor. Bereits im Ruhestand, übernahm er nach dem plötzlichen Tod Hennings (1964) wieder die Leitung der Aachener Institute für Kunststoffbearbeitung und Schweißtechnik, die 1965 von zwei Nachfolgern übernommen wurden.|

  • Auszeichnungen

    Ehrenbürger d. TH Aachen (1964);
    Gr. Bundesverdienstkreuz.

  • Werke

    Öl im Betrieb, 1921, 31953;
    Die Baustähle f. d. Maschinen- u. Fahrzeugbau, 1939;
    Die Zerspanbarkeit d. metall. u. nichtmetall. Werkstoffe, 1951;
    zahlr. Veröff. in dt. u. ausländ. Zss. aus d. Bereichen Zerspantechnik, Kunststoffe, Bearbeitung d. Kunststoffe, Kühlschmieren, Schweißtechnik u. Schmiertechnik.

  • Autor/in

    Kurt Häuser
  • Empfohlene Zitierweise

    Häuser, Kurt, "Krekeler, Karl" in: Neue Deutsche Biographie 12 (1980), S. 744 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117756164.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA