Lebensdaten
1866 bis 1939
Geburtsort
Remscheid(-Wendung)
Sterbeort
Remscheid
Beruf/Funktion
Textilfabrikant
Konfession
evangelische Familie
Normdaten
GND: 138674485 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Nahmer, Adolf von der

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Nahmer, Adolf von der, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd138674485.html [25.08.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Alexander (s. 1);
    B Wilhelm (s. 2);
    Remscheid 1896 Elenita (Helene) (1873–1965), T d. Max Böker u. d. Helene Müller;
    4 K.

  • Leben

    N. absolvierte nach dem Abitur eine Kaufmannslehre und trat 1886 als Reisender in das von seinem Bruder Wilhelm geleitete Alexanderwerk ein. 1891 übernahm er die Filiale London mit den Vertretungen Paris und Brüssel. Ein Jahr später nahm ihn Wilhelm als Teilhaber auf. Nach der Umwandlung in eine GmbH 1896 wurden Wilhelm, Karl B. Luckhaus und er gleichberechtigte Geschäftsführer. Nach dem Ausscheiden von Wilhelm 1909 wurde N. Generaldirektor des 1899 in eine Aktiengesellschaft umgewandelten Unternehmens. Unter seiner Leitung erlangte es Weltgeltung und wurde zum führenden Hersteller von Haushalts- und Küchenmaschinen, Großkücheneinrichtungen und Fleischereimaschinen. Neben dem Ausbau des Werks am Ort konnten mehrere Zweigwerke und Zulieferfirmen errichtet bzw. erworben werden, u. a. in Berlin, Witten, Aalen und Gummersbach. 1925 beschäftigte das Unternehmen über 2800 Mitarbeiter bei einer Jahresproduktion von 1,4 Mio. Haushalts- und 40 000 Großküchen- und Fleischereimaschinen. 1929 legte N. die Leitung des Werks und seine Ehrenämter nieder. Trotz weitgehender Kriegszerstörung 1943 ist die Alexanderwerk AG (jetzt ohne den Namen des Gründers) wieder weltweit einer der größten Produzenten von Nahrungsmittelmaschinen und Maschinen für die chemische und pharmazeutische Industrie.|

  • Auszeichnungen

    1923-29 Präsident d. Berg. Industrie- u. Handelskammer in Remscheid; Mitbegr. u. über 20 J. Vors. d. Reichsbundes d. Dt. Metallindustrie sowie Vorstandsmitgl. in mehreren Wirtschafts- u. Sozialorganisationen.

  • Literatur

    R. Thom, Berg. Unternehmer in d. Selbstverw., 1965, S. 89-104 (P);
    Wenzel.

  • Autor/in

    Walter Lorenz
  • Empfohlene Zitierweise

    Lorenz, Walter, "Nahmer, Adolf von der" in: Neue Deutsche Biographie 18 (1997), S. 723-724 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd138674485.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA