Lebensdaten
1723 bis 1791
Geburtsort
Großenehrich
Sterbeort
Frankfurt am Main
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 117603988 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Mosche, Gabriel Christoph Benjamin
  • Mosch, Gabriel Christoph Benjamin
  • Mosch, Gabriel Christophorus Benjamin
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Mosche, Gabriel Christoph Benjamin, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117603988.html [15.09.2019].

CC0

  • Leben

    Mosche: Gabriel Christoph Benjamin M., geboren am 23. März 1723 zu Großen-Ehrich in Schwarzburg-Sondershausen, wo sein Vater Prediger war, besuchte vom Jahre 1736 an das Gymnasium zu Gotha und studirte von 1741 an in Jena Theologie. Auch noch nach Halle zu gehen, ward ihm widerrathen, weil man seiner ungewöhnlichen Größe wegen für ihn besorgt war (Schlichtegroll S. 85)! Im J. 1749 ward er Diakonus an der Predigerkirche zu Erfurt, wo er vom Jahre 1754 an auch exegetische Vorlesungen hielt. Im J. 1759 kam er als Consistorialrath und Superintendent nach Arnstadt. Hier begann er im J. 1770 eine Wochenschrift „Der Bibelfreund“ herauszugeben, durch welche er Laien in ein besseres Verständniß der heiligen Schrift einführen wollte; sie erschien in 6 Theilen bis zum Jahre 1779, und wurde auch ins Holländische übersetzt. Der guten Aufnahme, welche dieses Unternehmen fand, hatte er es zu danken, daß er im J. 1773 als Senior des geistlichen Ministeriums nach Frankfurt a. M. berufen ward; ehe er dorthin ging, promovirte er in Göttingen zum Doctor der Theologie. Er starb am 8. Februar 1791. — M. gehört zu den angesehensten Predigern des vorigen Jahrhunderts; mit einer nicht geringen Gelehrsamkeit verband er einen praktischen Sinn, und wenn er auch vom Rationalismus nicht frei blieb, so vermied er doch das flache Moralisiren. Er hat 1762 zu Arnstadt und 1789 zu Frankfurt ein neues Gesangbuch und außerdem eine große Reihe von Schriften, größtentheils erbaulichen Inhalts, herausgegeben.

    Mosche's Leben. Charakter u. Schriften von Christian Jul. Wilh. Mosche, Frankf. a. M. 1792. — Schlichtegroll, Nekrolog auf das Jahr 1791, I, S. 82 ff. — Meusel IX. S. 281 ff. — Rotermund zum Jöcher IV, Sp. 2163. — Richter, Lexikon der Liederdichter S. 241. — Döring, Kanzelredner, S. 233 f. (Als sein Geburtstag wird mitunter der 23. Mai und als sein Sterbetag der 11. Febr. angegeben;| die oben genannten Daten werden aber die richtigen sein.)

  • Autor/in

    l. u.
  • Empfohlene Zitierweise

    l. u., "Mosche, Gabriel Christoph Benjamin" in: Allgemeine Deutsche Biographie 22 (1885), S. 344-345 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117603988.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA