Lebensdaten
1700 bis 1788
Geburtsort
Marburg
Sterbeort
Heidelberg
Beruf/Funktion
Polyhistor ; Professor der Hebraist Sprache in Heidelberg ; kurpfälzischer Beamter
Konfession
reformiert
Normdaten
GND: 117027197 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Mieg, Johann Friedrich
  • Mieg, Joh. Frdr.
  • Mieg, Johann Friedrich, d. J.
  • mehr

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Zitierweise

Mieg, Johann Friedrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117027197.html [16.07.2020].

CC0

  • Leben

    Mieg: Johann Friedrich M., reformirter Schriftsteller und kurpfälzischer Kirchenbeamter, geb. am 25. October 1700 zu Marburg, am 23. April 1788|zu Heidelberg. Ein Sohn von Ludwig Christian M., führte er die ganz um die psälzer Landes- und Kircheninteressen sich bewegenden Traditionen seines Hauses weiter, wurde in Heidelberg Secretär des reformirten Kirchenraths, dann Mitglied und endlich Director des Ehegerichts in Heidelberg; 24 seiner Schriften, in deutscher, lateinischer und französischer Sprache abgefaßt, poetischen, geschichtlichen, juristischen Inhalts, sind aufgezählt bei Meusel, IX, S. 170 f. Am bekanntesten wurde „Academiae Heidelbergensis ortus et progressus“ mit dem Elenchus professorum, bei Gelegenheit der Herausgabe einer 1728 gehaltenen Rede seines Vaters de providentia divina (Mannheim 1771); daneben „Deutschlands Geschichte; ältere und neuere Quellen“ (ebd. 1773); „Die Unterpfalz und deren Haupt- auch kurfürstliche Residenzstadt Mannheim“ (ebend. 1770); „Schrift- und geschichtsmäßiger Bericht von den christlichen Festzeiten“ (Worms 1775); „Parnassus palatinus Phoebo gaudens“ (Heidelberg 1776).

  • Autor/in

    Holtzmann.
  • Empfohlene Zitierweise

    Holtzmann, Heinrich, "Mieg, Johann Friedrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 21 (1885), S. 711-712 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117027197.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA