Lebensdaten
1741 bis 1803
Geburtsort
Prag
Sterbeort
Gratzen (Südböhmen)
Beruf/Funktion
Philanthrop
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 129875481 | OGND | VIAF: 74944297
Namensvarianten
  • Bucquoi, Johann Nepomuk Graf von
  • Buquoy, Johann N. de
  • Bucquoi, Johann Nepomuk von
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Zitierweise

Bucquoi, Johann Nepomuk Graf von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd129875481.html [14.08.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Franz Leopold, S des Karl Cajetan, beide kaiserlich königliche Geheime Räte und Oberst-Landhofmeister in Böhmen, und der Philippine Elisabeth Gräfin Pálffy von Erdödy;
    M Gabriele Joh., T des Karl Ludwig Graf von Rogendorf und der Caroline Gräfin Pálffy von Erdödy;
    Prag 1765 Marie Therese Gräfin von Paar (1746–1818), T des Johann Wenzel Fürst Paar und der Antonia Gräfin Esterhazy; kinderlos;
    N Georg Franz August (1781–1851), Nationalökonom.

  • Leben

    Angeregt durch den Prager Reformkatholiken Karl Heinrich Seibt, nahm B. die Ideen des konfessionellen Aufklärungsphilanthropismus in sich auf und setzte sie auf dem Gebiete der Volksbildung und Armenfürsorge in die Tat um. Die von ihm 1772 in Kaplitz gegründete Landschule wurde vorbildlich für die Gestaltung des österreichischen Volksschulwesens, das 1779 in Gratzen (heute Nové Hrady) ins Leben gerufene Armeninstitut zur Beseitigung des Bettlerunwesens gab in weiten Teilen Österreichs den Anstoß zu einer Reform der Caritas. Nachdem B. 1783 durch Joseph II. zum Präsidenten der obersten Hofkommission für fromme Stiftungen ernannt war, brachte er seine Grundsätze in einem weiteren Felde, vor allem in Wien selber, zur Ausführung.

  • Literatur

    Biogr. fehlt; E. Winter, Der Josefinismus u. seine Gesch., Brünn 1939;
    Jos. K. Mayr, Zwei Reformatoren d. Wiener Armenfürsorge, in: Jb. d. Ver. f. Gesch. d. Stadt Wien 8/9, 1949/51 (mit weiteren Angaben). - Zu N Gg. Franz Aug.: ADB III.

  • Autor/in

    Arno Duch
  • Empfohlene Zitierweise

    Duch, Arno, "Bucquoi, Johann Nepomuk Graf von" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 712 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd129875481.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA