Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
fränkisches Dynastengeschlecht
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 122318331 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Abenberg, Grafen von

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Zitierweise

Abenberg, Grafen von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd122318331.html [22.10.2018].

CC0

  • Leben

    Die Familie führte den erblichen Titel wahrscheinlich von einer königlichen Teilgrafschaft im östlichen fränkischen Rangau (Mainfranken) seit etwa 1008, zu dem seit 1071 der Burgname A. (Landkreis Schwabach, Mainfranken) hinzutrat. Sie stellte im 11. und 12. Jahrhundert die Hochstiftsvögte des Bistums Bamberg, zeitweise (Anfang des 11. Jahrhunderts und um 1130-1145) die Bamberger Lehengrafen des Radenzgaues (Oberfranken), wie sie auch mehrere Klostervogteien zu Lehen trug. Konrad war Erzbischof von Salzburg (1106–1146), Graf Rapoto II. (1106–45) gründete ein Hauskloster in A., seine Vettern begabten das Zisterzienserkloster Heilsbronn|(1132), Graf Rapoto III. (1147–72) war Bamberger Lehengraf im nordöstlichen Teil des Rangaus, Reinhard Bischof von Würzburg [1171–1186). Mit Graf Friedrich II., den Wolfram von Eschenbach als den „jungen Helden von A.“ feierte, erlosch 1199 das Geschlecht, das sich seit 1139 auch Grafen von Frensdorf (bei Bamberg) nannte. Besitzerben, jedoch nicht stammverwandt, waren die Zollernschen Burggrafen von Nürnberg. Von den Grafen von A. zu unterscheiden sind die niederadligen von A. (12.-17. Jarhundert); völlig anderer Herkunft sind die bayerischen Grafen von Abensberg (Landkreis Kelheim, Niederbayern).

  • Literatur

    J. N. Seefried, Die Grafen v. A., 1869;
    L. Schmid, die älteste Gesch. … d. Kgl. u. Fürstl. Hohenzollern III, 1888, S. 31 ff. (mit Stammtafel, überholt);
    W. Soltau, Zur Genealogie d. Grafen v. A., in: Mitt. d. Ver. f. Gesch. d. Stadt Nürnberg, Bd. 9, 1892, S. 1-16;
    E. Berner, Die Abstammung u. älteste Genealogie d. Hohenzollern, in: FBPG, Bd. 6, 1893;
    W. Spielberg, Zur älteren Genealogie d. Burggrafen v. Nürnberg, ebenda, Bd. 37, 1, 1925;
    E. v. Guttenberg, Die Territorienbildung am Obermain, = 79. Ber. d. hist. Ver. Bamberg, 1927, S. 181 f., 204, 238;
    ders., Üb. d. Rangau, in: Herzogenaurach, Ein Heimatbuch, 1949, s. a. G. Wolff, Bücherkde. d. fränk. Gesch., H. 1, 1937.

  • Autor/in

    Erich Freiherr von Guttenberg
  • Empfohlene Zitierweise

    Guttenberg, Erich Freiherr von, "Abenberg, Grafen von" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 15-16 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd122318331.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA