• Genealogie

    V Paul Albers, Sanitätsrat;
    M Ida Jakobine von Lesecque;
    Gvv Friedrich Albers, Professor der Medizin in Bonn.

  • Leben

    A. wurde 1887 Mönch der Benediktinerabtei Beuron. Nach seinen theologischen Studien am Collegio di S. Anselmo in Rom und an der Universität Bonn lehrte er seit 1897 am Priesterseminar von Monte Cassino Kirchengeschichte, christliche Archäologie und Patrologie. Als angeblicher deutscher Spion wurde er 1915 aus Italien ausgewiesen. Er studierte klassische Philologie in Bonn und war 1922 bis 1931 Studienrat am staatlichen Gymnasium in Siegburg. 1938 kehrte er wieder als Choroblate nach Beuron zurück. A. hat das Verdienst, durch seine Studien und Werke die Kenntnis über die Geschichte des frühen Mönchtums, vor allem die des Benediktinerordens, wesentlich erweitert zu haben.

  • Werke

    Eitel Friedrich, Cardinal von Hohenzollern-Sigmaringen, 1896;
    Pistorius u. Markgf. Ernst Friedr. v. Baden-Durlach, in: Ztschr. f. d. Gesch. d. Oberrheins, Bd. 51, 1897;
    Consuetudines monasticae, 5 Bde., 1900–12;
    Unterss. z. d. ältesten Mönchsgewohnheiten, 1905;
    La vita monastica, i sui principi ed ideali, Badia di Farfa 1915;
    Der Geist d. hl. Benedikt …, 1921;
    Abhh. in: StMBO, 1895–1928;
    Revue Bénédictine, 1900–12; Freiburger Diözesanarchiv u. a. Ztschrr.

  • Literatur

    Wi. X, 1935.

  • Portraits

    Im Besitz d. Klosters Beuron.

  • Autor/in

    Josef Hemmerle
  • Empfohlene Zitierweise

    Hemmerle, Josef, "Albers, Bruno" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 125 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd137150407.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA