Lebensdaten
1859 bis 1932
Geburtsort
Offenburg (Baden)
Sterbeort
Freiburg (Breisgau)
Beruf/Funktion
Motorenbauer ; Elektrotechniker
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 131732390 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Haselwander, Friedrich August

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Haselwander, Friedrich August, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd131732390.html [28.05.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Johann (* 1821), Eisenbahnbeamter in O., S d. Glasers Johann in Hausach u. d. Anna Maria (Konstinger ?);
    M Auguste Josephine (1834–60), T d. Schlossermeisters Frdr. Burg in O. u. d. Maria Josepha Kohler;
    Emilie Thomen, Neffe, Nichte d. Kommerzienrat Otto Maurer aus Lahr; kinderlos.

  • Leben

    H. studierte am Polytechnikum in Karlsruhe und später an den Universitäten Straßburg und München Naturwissenschaften und Technik. In Offenburg richtete er sich eine kleine elektrotechnische Werkstatt ein und baute eine Anzahl elektrischer Anlagen im Schwarzwald. Eine von ihm in Rastatt gegründete Fabrik für Verbrennungskraftmaschinen seiner Konstruktion ging 1907 wieder ein. – H.s Hauptverdienst liegt auf dem Gebiete der Elektrotechnik. 1887 nahm er in Offenburg die erste kleine Drehstromanlage in Betrieb, wobei er verketteten Drehstrom benutzte. 1890 mußte die Anlage auf Veranlassung der Post stillgelegt werden. Durch Versäumnis seines Anwaltes verlor H. sein Drehstrompatent, obwohl er schon in seiner Patentschrift die Verkettung des Drehstromes angegeben hatte, deren Bedeutung damals jedoch wohl weder von ihm selbst, noch von seinen Zeitgenossen erkannt wurde. Dennoch bleibt H. auf dem Gebiet der Drehstromtechnik zweifellos ein Pionier. – In den 90er Jahren wandte er sich dem Bau von Verbrennungskraftmaschinen zu. Jedoch wurden hier seine Konstruktionen bald überholt und brachten ihm ebensowenig wie seine Drehstromerfindung einen materiellen Erfolg. Es bleibt aber sein Verdienst, durch seine Ideen der Technik neue Wege gewiesen zu haben.|

  • Auszeichnungen

    Dr.-Ing. E. h. (Karlsruhe 1920).

  • Literatur

    W. Möbus, in: Elektrotechn. Zs. - B, 9, 1957, S. 294 (P);
    G. Goldbeck, in: Motortechn. Zs. 21, 1960, H. 2, S. 58 f. (L, P).

  • Nachlaß

    N Gen.landesarchiv Karlsruhe.

  • Autor/in

    Adolf Wißner
  • Empfohlene Zitierweise

    Wißner, Adolf, "Haselwander, Friedrich August" in: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 24 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd131732390.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA