Lebensdaten
1873 bis 1946
Geburtsort
Gießen
Sterbeort
Bernried/Starnberger See
Beruf/Funktion
Oberbürgermeister von Berlin
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118660853 | OGND | VIAF: 20474216
Namensvarianten
  • Böß, Gustav August Johann Heinrich
  • Böß, Gustav
  • Böß, Gustav August Johann Heinrich
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Porträt(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Böß, Gustav, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118660853.html [29.09.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Karl (1842–1902), Prokurist;
    M Hermine Bingmann (1848–1909);
    1911 Anna Stege (1876–1952);
    2 S, 2 T.

  • Leben

    Bösendorfer legte an der Universität Gießen das kameralistische Staatsexamen ab. Nach kurzer Tätigkeit im hessischen Finanzdienst ging er zur preußisch-hessischen Eisenbahnverwaltung über und wurde 1910 in Berlin-Schöneberg Stadtrat.

    Seine Erfolge bewogen die Stadt Berlin, ihn 1912 zum Kämmerer zu wählen. Im Januar 1921 wurde er Oberbürgermeister der neuen Einheitsgemeinde Berlin. Seine bedeutenden Verdienste um die Organisation fast aller städtischen Aufgabenkreise wurden durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise für Berlin und den so genannten Sklarekskandal verdunkelt. Nach einem Disziplinarverfahren ließ er sich 1930 pensionieren und zog sich, nachdem die Nationalsozialisten ihn 1933 aufs neue verfolgt hatten, nach Oberbayern zurück.

  • Werke

    Die Not in Berlin, 1923;
    Wie helfen wir uns? Wege z. wirtschaftl. Wiederaufstieg, 1926;
    Berlin v. heute, Stadtverwaltung u. Wirtschaft, 1929.

  • Literatur

    F. C. A. Lange, Groß-Berliner Tageb. 1920–33, 1951;
    E. Kaeber, Die Oberbürgermeister Berlins seit d. Steinschen Städteordnung, in: Jb. d. Ver. f. d. Gesch. Berlins, 1952.

  • Autor/in

    Ernst Kaeber
  • Empfohlene Zitierweise

    Kaeber, Ernst, "Böß, Gustav" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 408-409 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118660853.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA