Lebensdaten
1774 bis 1814
Geburtsort
Würzburg
Sterbeort
Würzburg
Beruf/Funktion
Professor der Chirurgie in Würzburg
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 119473704 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Siebold, Johann Bartholomäus
  • Siebold, Johann Barthel von
  • Siebold, Barthel von
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Zitierweise

Siebold, Bartholomäus von (seit 1801), Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd119473704.html [17.10.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Carl Caspar (s. 1);
    M Veronica Stang;
    B Elias (s. 3);
    Würzburg 1799 Margarethe (1779–1849), Td. Gottfried Schmitt, kurmainz. Amtmann in Bensheim/Bergstr., u. d. Helene König;
    4 S (2 früh †) Gottfried (1802–66), Dr. med., Prosektor am Anatom. Inst. d. Univ. in W., Rudolf (1813–73), Dr. med., prakt. Arzt in Uffenheim, Kreisphysikus in Scheinfeld, 3 T (1 früh †) Maria (Mina) (1800–60, Philipp Keller, 1797–1862, Sekr. am bayer. Oberappellationsgericht in W.), Caroline (1812–68, Karl Stang, 1804–51, aus W., bayer. Rentamtmann in Klingenberg); Schwägerin Caroline Schmitt (* 1795, Conrad Martin Johann Langenbeck, 1776–1851, o. Prof. d. Chirurgie u. Anatomie in Göttingen, 1815 hann. Gen.chirurg, s. NDB 13);
    N Eduard (s. 4), Philipp Franz (s. 5).

  • Leben

    S. studierte Medizin in Würzburg und Jena. 1803 erfolgte seine Ernennung zum Oberwundarzt am Juliusspital in Würzburg und zum o. Professor der Anatomie und Chirurgie. Er machte sich besonders verdient auf den Gebieten der Augenoperationen, des Blasensteinschnittes, der chirurg. Instrumentenkunde, des med.-chirurg. Unterrichtswesens sowie bei der Versorgung Verwundeter. Er modernisierte und erweiterte die chirurg. Abteilung des Juliusspitals. S. verfaßte neben med. Schriften eine bedeutende Geschichte der Chirurgie am Julius-Spital (Gesch. u. gegenwärtige Einrichtung d. Chirurg. Clinicums im Julius-Spitale zu Würzburg, 1814) und eine Biographie seines Vaters (Carl Caspar v. Siebold's Leben u. Verdienste, 1807). S. galt als einer der bedeutendsten Chirurgen seiner Zeit.

  • Auszeichnungen

    Dr. phil. h. c. (Erlangen 1808); Mitgl. d. Ak. d. nützl. Wiss. zu Erfurt (1797), d. Leopoldina (1804) u. d. Soc. de Médecine-Pratique, Montpellier (1804); Ehrenmitgl. d. Helvet. Ges. korr. Ärzte u. Wundärzte in Zürich (1805), d. Med.-Chirurg. Josephs-Ak., Wien (1806) u. d. Physikal.-Med. Ges., Erlangen (1808); ausw. Mitgl. d. ksl. Russ. Ges. d. Naturforscher, Moskau (1809).

  • Werke

    u. a. Schriftst., Gel., Künstler u. Slgg., in: Fränk. Chronik, Würzburg 1807.

  • Literatur

    H. Körner, Die Würzburger S. (s. L zu 1), bes. S. 161–202 (Qu, L, P);
    W. Köhler, Zur 225. Wiederkehr d. Geb.tages d. Chirurgen u. Geb.helfers J. B. v. S., in: Mitt. d. Ak. Gemeinnütz. Wiss. zu Erfurt 14, 1999, S. 34–37;
    Hamberger-Meusel;
    E. L. Gerber, Neues hist.-biogr. Lex. d. Tonkünstler, 1812/14;
    BLÄ.

  • Portraits

    Kupf. v. J. S. Walwert nach Zeichnung v. G. G. Körnlein (Bochum, Siebold-Archiv), Abb. in Körner (s. L), nach S. 176;
    Kupf. v. J. P. Bittheuser nach Zeichnung v. G. G. Körnlein (Würzburg, Univ.bibl.;
    Bochum, Siebold-Archiv), Abb. in Körner (s. L), vor S. 177.

  • Empfohlene Zitierweise

    Gerabek, Werner E., "Siebold, Bartholomäus von" in: Neue Deutsche Biographie 24 (2010), S. 327 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119473704.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA