Lebensdaten
1781 bis 1839
Geburtsort
Hannover
Sterbeort
Hannover
Beruf/Funktion
Dichter
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 116208716 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Blumenhagen, Philipp Georg August Wilhelm
  • Blumenhagen, Philip. Guilielm. Georg Aug.
  • Blumenhagen, Philipp G.
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Blumenhagen, Philipp Georg August Wilhelm, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116208716.html [02.07.2020].

CC0

  • Leben

    Blumenhagen: Philipp Georg August Wilhelm B., geb. 15. Febr. 1781 zu Hannover, wo sein Vater Kammerschreiber war. Er studirte ein Jahr zu Erlangen unter Führung seines Oheims, des Geheimen Hofrathes Hildebrand, und 2½ Jahr zu Göttingen Medicin, promovirte zu Göttingen und begann 1803 seine Laufbahn als praktischer Arzt in seiner Vaterstadt, blieb auch der ärztlichen Praxis trotz seiner Fruchtbarkeit als belletristischer Schriftsteller bis an den Tod, dem er am 6. Mai 1839 in Folge eines Schlagflusses erlag, getreu. Als Schriftsteller trat er zuerst mit einer Sammlung kleiner Romane und Gedichte „Freia", 1805 hervor. Dieser folgten in den Jahren 1813—1815 einzelne politische Gedichte und eine freimaurerische Sammlung „Akazienblüthen". Er versuchte sich auch im Drama und lieferte 1815 „Die Schlacht bei Thermopylä", 1816 „Simson"; die größten Erfolge aber hatten unstreitig seine Novellen, die zuerst in verschiedenen Zeitschriften und Taschenbüchern, dann unter dem Titel „Novellen und Erzählungen" (4 Bde. 1826 ff.) und „Neuer Novellenkranz“ (2 Bde. 1829 ff.) erschienen. Seine „Sämmtlichen Schriften“ erschienen in zwei Ausgaben (25 Bde. Stuttgart 1836—1840 und 16 Bde. 1843 ff.). Auch sein Bruder C. Julius B., hannöverscher Beamter, hat einige lyrische und dramatische Dichtungen verfaßt (s. Goedeke, Grundr. B. VII. § 311. Nr. 639).

  • Autor/in

    C. L. Grotefend.
  • Empfohlene Zitierweise

    Grotefend, Carl Ludwig, "Blumenhagen, Philipp Georg August Wilhelm" in: Allgemeine Deutsche Biographie 2 (1875), S. 751 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116208716.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA