• Leben

    Krug von Nidda: Friedrich Albert Franz K. v. N., Dichter, geb. auf dem Gute Gatterstädt bei Querfurt am 1. Mai 1776, trat 1791 als Standartenjunker in ein sächsisches Chevauxlegerregiment, ward während des russischen Feldzuges gefangen und in Kiew und Bialystock internirt, verließ 1814 wegen geschwächter Gesundheit den Dienst und lebte dann bis zu seinem am 29. März 1843 erfolgenden Tode auf Gatterstädt. Von seinen romantischen Dichtungen, meistens in Fouqué'scher Manier verfaßt, nennen wir „Heinrich der Finkler", Drama, 1818; „Gedichte", 1820; „Erzählungen und Romanzen", 1821 bis 1822; „Romanzen", 1821; „Skanderbeg, heroi. Ged.", 1823—24; „Schwertlilien“, 1827—30; „Gedenkbüchlein“, 1829; „Der Schmidt von Jüterbogk“, 1834.— In den „Nachlaßschriften“, 1855—57, finden sich autobiographische Aufzeichnungen und eine biographische Notiz von A. Schmid.

    • Literatur

      Goedeke, Grdr. III. 766 f.

  • Autor/in

    L.
  • Empfohlene Zitierweise

    L., "Krug von Nidda, Friedrich Albert Franz" in: Allgemeine Deutsche Biographie 17 (1883), S. 222 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116566965.html#adbcontent

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