Lebensdaten
1660 bis 1721
Sterbeort
Hamburg
Beruf/Funktion
Organist
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 104064048 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Kortkamp, Johannes
  • Cortkamp, Johannes

Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Kortkamp, Johannes, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd104064048.html [09.07.2020].

CC0

  • Leben

    Kortkamp: Johannes K., Sohn des vorigen, lebte schon um oder bald nach 1660 in Hamburg als junger, braver Organist (?), ward sodann Michaelis 1677 (nach Ausweis der Rechnungsbücher dieser Kapelle) Organist zu St. Gertrud in Hamburg. Er verheirathete sich am 15. April 1697 (vielleicht zum zweiten Male) und wird bei dieser Gelegenheit als Organist zu St. Maria Magdalenen und zu St. Gertrud bezeichnet, Aemter, welche bei der schon damals eingeschränkteren Benutzung dieser Nebenkirchen wohl verbunden sein konnten. Er starb am 20. Mai 1721. Mattheson kannte und schätzte ihn; er dankte ihm auch manche Mittheilung für seine Ehrenpforte; trotzdem verwechselt er ihn mit seinem Vater, wenn er ihn für den Componisten der Lieder bei Rist hält.

    • Literatur

      Mattheson, Grundlage einer Ehrenpforte u. s. f., Hamburg 1740, S. 227. — Gerber, Lexicon der Tonkünstler, Bd. 1, Sp. 748. — Außerdem sind handschriftliche Notizen auf dem Hamburger Stadtarchiv und die Bücher der ehemal. Gertrudenkapelle benutzt.

  • Autor/in

    Bertheau.
  • Empfohlene Zitierweise

    Bertheau, Carl, "Kortkamp, Johannes" in: Allgemeine Deutsche Biographie 16 (1882), S. 728 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd104064048.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA