Dates of Life
1785 bis 1854
Place of birth
Nürtingen
Place of death
Tübingen
Occupation
lutherischer Theologe ; Professor und Ephorus am Seminar in Urach
Religious Denomination
lutherisch
Authority Data
GND: 116304960 | OGND | VIAF: 8135918
Alternate Names
  • Köstlin, Gottlieb
  • Köstlin, Gottlieb
  • Koestlin, Carolus G.
  • more

Objects/Works

Relations

Outbound Links from this Person

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Inbound Links to this Person

The links to other persons were taken from the printed Index of NDB and ADB and additionally extracted by computational analysis and identification. The articles are linked in full-text version where possible. Otherwise the digital image is linked instead.

Places

Map Icons
Marker Geburtsort Place of birth
Marker Wirkungsort Place of activity
Marker Sterbeort Place of death
Marker Begräbnisort Place of interment

Localized places could be overlay each other depending on the zoo m level. In this case the shadow of the symbol is darker and the individual place symbols will fold up by clicking upon. A click on an individual place symbol opens a popup providing a link to search for other references to this place in the database.

Citation

Köstlin, Gottlieb, Index entry in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116304960.html [25.09.2020].

CC0

  • Life

    Köstlin: K. W. Gottlieb K., geb. am 11. Febr. 1785 in Nürtingen, Bruder von August K. (s. o.). Er wurde, nachdem er in Tübingen Theologie|studirt hatte, 1813 Diaconus in Bietigheim, dann 1818 Professor an dem für Zöglinge vom 15. bis 19. Lebensjahr bestimmten theologischen Seminar zu Urach, 1846 auch Ephorus desselben. Mit strengster Gewissenhaftigkeit wirkte er hier ganz vertieft in seine Berufsarbeit und in Studien, in welchen er vor allem auch für sich nach Wahrheit und gründlichem, umfassendem Wissen rang. Früchte derselben gab er nicht in die Oeffentlichkeit (nur aus amtlicher Veranlassung, nämlich als Anstaltsprogramm, eine Probe 1846: De immortalitatis spe, quae in libro Jobi apparere dicitur). Mit weiser Auswahl und Präcision war er sie den Zöglingen mitzutheilen bedacht. Diese mochten dieselben nur in verschiedenem Maß anzueignen befähigt sein, empfingen aber die bleibenden fruchtbaren Eindrücke von seiner stillen unerschütterlichen innern Sammlung, von seinem tiefen sittlichen, religiösen und wissenschaftlichen Ernst und von der Pflichttreue und Freundlichkeit, womit der gelehrte Mann, auch unter manchen Beschwerden seiner unscheinbaren Leiblichkeit, ihrer Unterweisung und Erziehung sich hingab. Nur schwer entschloß er sich in seinem 70. Lebensjahr, als das Seminar neu geordnet werden sollte, in den Ruhestand einzutreten, und starb dann gleich darauf, den 11. Novbr. 1854, in Tübingen, wohin er noch zu seinem dort als Professor der Philosophie lebenden Sohne übergesiedelt war. Einer der selbstständigsten und wirksamsten neueren Lehrer der Theologie, J. T. Beck, einst Uracher Zögling, erbat sich das Wort an seinem Grabe, um auszusprechen, daß er keinem Lehrer auf Erden so viel wie diesem verdanke.

  • Author

    J. Köstlin.
  • Citation

    Köstlin, "Köstlin, Gottlieb" in: Allgemeine Deutsche Biographie 16 (1882), S. 757-758 [online version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116304960.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA