Lebensdaten
1478 bis 1512
Geburtsort
Tübingen
Sterbeort
Italien
Beruf/Funktion
Humanist ; Geschichtsschreiber
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 119726556 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Coccinius, Michael
  • Coccinius
  • Köchlin, Michael
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Zitierweise

Köchlin, Michael, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd119726556.html [11.12.2018].

CC0

  • Leben

    Die historisch-politische Seite des Tübinger Humanismus, stark mitbestimmt durch die in Straßburg und am Oberrhein damals akuten Nationalitäts- und Grenzprobleme, wurde nicht nur von Bebel, seinem Begründer, vertreten, sondern angriffslustig und noch reformerischer von dem erst nach Abschluß seiner Studien zu ihm gestoßenen K. vorgetragen, der unter Bebels Anhängern literarisch die größte Bedeutung erreichte. März 1490 in Tübingen immatrikuliert und dort Oktober 1491 art. Bakkalar, war K. Schüler von Nauclerus und wirkte, 1494 Magister artium geworden, in seiner Vaterstadt im Lehramt. Daneben versuchte er sich unter Summenhard und Steinbach mit der Theologie und wechselte zur Rechtswissenschaft über. In Wien, wo er mit seinem Bruder 1500 immatrikuliert war, suchte er Anschluß an Celtis und wurde mit den politischen Vorstellungen der Wiener Humanisten vertraut. Gegen Ende 1502 weilte K. wieder in Tübingen und versah dort die Stelle eines Magister regens am Kontubernium, die er wohl Bebels Einfluß zu verdanken hatte. K.s starke Veranlagung zur politisch-zeitgeschichtlichen Darstellung kam erstmals zum Durchbruch, als er 1503 sein verschollenes Traktat „De imperii iuribus“ abschloß, Abschwächung einer Vorarbeit, die er, wie er in seinen „Apologien“ 1506 selbst berichtet, „De caesarea papalique potestate ac de causis tantae imperii inclinationis et suinae“ betitelt hatte. Scharf antikurial eingestellt, hielt K. mit seiner Auffassung, daß der Verfall, in dem sich das Reich befände, vor allem den Päpsten zuzuschreiben sei, nicht zurück. Der Druck der Schrift wurde durch mönchische Gegner, denen durch Vertrauensbruch eines Wanderpoeten das Manuskript zugespielt worden war, vereitelt und K. mit Exkommunikation und Ketzergericht bedroht, so daß er sich, Hilfe suchend, an seinen Landesherren wandte. Nicht zuletzt um dem Gerede die Spitze abzubrechen, veröffentlichte er im März 1506 eine Darlegung dieses Streites mit heftigen Angriffen gegen seine anonymen Widersacher im Rahmen seiner Reuchlin und anderen Richtern des Schwäbischen Bundes gewidmeten Schrift „De imperii a Graecis ad Germanos translatione“. In ihr ging er dem rechtlichen Ursprung des Kaisertums in Anschluß an Lupold von Bebenburg mit starker Betonung des deutschpatriotischen Standpunktes nach, erklärte, daß nicht die Kirche, sondern das deutsche Volk den Deutschen Pippin und Karl die Herrschaft verliehen habe und die Kaiserkrönung dem König nur einen höheren Rang, nicht aber höheres Recht gebe, und hoffte, daß dem Niedergang des Reichs und Frankreichs Umsichgreifen durch Kaiser Maximilian I. Einhalt geboten werde. Das nicht gerade ausgereifte Traktat spiegelt die politische Stimmung der damaligen gebildeten Kreise in Deutschland wider.

    Nach 1506 trat K. in den Dienst des kaiserlichen Statthalters Veit von Fürst und wirkte jahrelang als dessen Kanzler in der Verwaltung von Modena, was ihm Gelegenheit bot, die großen politischen Ereignisse in Italien unmittelbar mitzuerleben. 1512 kehrte er besuchsweise nach Tübingen zurück und brachte 4 von ihm verfaßte Bücher italienischer Geschichte, zusammengefaßt unter dem Titel „De rebus gestis in Italia“ mit, ein ausgereiftes, von der Hofgeschichtsschreibung Maximilians I. unabhängiges kritisches Werk. Nur das letzte Buch, das die Zeit von Mai 1511 bis Mai 1512 behandelt, erschien 1512 im Druck. Es genügte, um ihm bei seinen Zeitgenossen den Ehrennamen eines „deutschen Livius“ einzubringen; Ranke nennt es eine „wahrhaft belehrende Schrift, einen guten Bericht, voll Kenntnis und Wärme …“. Mit dem nach Italien zurückkehrenden und dort anscheinend bald nach 1512 verstorbenen K. „betrat zum letzten Mal ein deutscher Humanist die Bühne der Zeitgeschichte“ (Haller).

  • Werke

    De imperii a Graecis ad Germanos translatione, 1506, wieder b. Freher, SS II, 1544, u. Schardius, Sylloge historico-politico-ecclesiastica, 1618, S. 426 ff. (d. Schr, beigegeben ist d. be bekannte kannte kleine Elegie Carmen de Vogeso, mit der d. Straßburger Humanist Matthias Ringmann Philesius s. lothr. Heimat feiert);
    De rebus gestis in Italia, nicht vor 1512 (d. 3 ersten Bücher in d. Österr. Nat.bibl. Wien);
    Verteidigung Bebels u. e. Dekastichon auf dens., in: H. Bebel, Commentaria conficiendarum, 1508.

  • Literatur

    ADB IV (unter Coccinius);
    L. v. Ranke, Zur Kritik neuerer Gesch.schreiber, 21874, S. 121 f.;
    A. Horawitz, Analekten z. Gesch. d. Humanismus in Schwaben (1512–18), in: SB d. Ak. d. Wiss. Wien, phil.-hist. Cl. 86, 1877, S. 220;
    K. Steiff, Der erste Buchdruck in Tübingen, 1881, S. 210, 215, 231;
    F. X. Wegele, Gesch. d. Historiogr., 1885, S. 141 f.;
    Über d. Bedeutung d. 4. Buches v. Coccinius' Schr. „De bellis italicis“ f. d. Gesch. Kaiser Maximilians I., Diss. Heidelberg 1886;
    P. Joachimsen, Gesch.auffassung u. Gesch.-schreibung unter d. Einfluß d. Humanismus, 1910, S. 98, 245 Anm. 86-88, 255 Anm. 85;
    J. Haller, Die Anfänge d. Univ. Tübingen I, 1927, S. 235, 237 f., II, 1929, S. 88 f., 92, 97, 99;
    Der Briefwechsel d. Konrad Celtis, hrsg. v. H. Rupprich, 1934, S. 320, 389.

  • Autor/in

    Heinrich Grimm
  • Empfohlene Zitierweise

    Grimm, Heinrich, "Köchlin, Michael" in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 293-294 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119726556.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Coccinius: Michael C. (eigentlich Köchlin), Historiker, geb. 1482 zu Tübingen, studirte zuerst hier, dann in Wien, wo er die Rechtswissenschaften betrieb, aber das Studium nicht vollendete. Er begab sich sodann wieder nach Tübingen, widmete sich daselbst der Theologie und hörte u. a. den „eingerosteten Scholastiker“ Wendelin Steinbach, aber auch den freieren Konrad Summenhart.|Auch seine juridischen Studien scheint er fortgesetzt zu haben, wenigstens wird er Schüler des Rechtslehrers Beatus Widmann genannt und stand in enger später noch folgenreicher Beziehung zu dem Juristen Veit v. Fürst. Doch auch ihn gewann die neue Richtung, gewann der Humanismus völlig. Mit gleichgestimmten Freunden wie Heinrichmann, Brassicanus u. A. verbunden, schloß er sich aufs engste dem anregenden und alles belebenden Heinrich Bebel an, der den classischen Studien in Tübingen Bahn brach und den C. als einen Dichter rühmt, der den Italienern ebenbürtig sei. Dieser Lehrer, der ihm bald Freund wurde, war es wol, der C. schon schon 1498 als Lehrer an die Tübinger Knabenschule brachte; damals wol wird er Mitglied der Sodalitas Neccaranorum gewesen sein. Auch C. konnte dem Zusammenstoße mit den Männern der alten Richtung nicht entgehen; nur benahm er sich dabei weniger selbstbewußt und kühn als sein Lehrer Bebel. Er hatte den Plan, einen Dialog in vier Büchern zu schreiben, in dem über die Rechte des Papstes und Kaisers disputirt ward. Leonhard Clemens aus Ulm, ein Zwiefaltner Benedictiner, sollte die Partei des Papstes, Bebel die des Kaisers vertreten, Kaspar Hummel den Neutralen, Ausgleichenden bilden (media quadam ac regia incedens via medium pacis et concordiae excogitare labores). Die Arbeit schritt fort, C. suchte in ihr die Gründe des Niederganges des deutschen Reiches darzulegen, aber im Verlaufe gefiel ihm sein Werk selbst nicht mehr, er wollte es umarbeiten; jedoch beim vierten Buche blieb er stehen, da ihm sein Gönner, der Kanzler und Historiker Nauclerus den Rath gab, lieber seine juridischen Studien zu beenden. Trotzdem widerstand er nicht den Bitten eines zudringlichen Priesters ihm das Manuscript zu leihen, der nichts eiligeres zu thun hatte, als dasselbe einem dem C. feindseligen Mönche zu überbringen, der nun im Vereine mit einem geschwätzigen Juristen dem C. ernste Verlegenheiten bereitete. Man drohte mit der Anklage wegen Ketzerei, mit Excommunication und noch Ernsterem. Wie es scheint, verklagte man C. auch sofort bei den herzoglichen Räthen, C. mußte das Aergste befürchten; je weniger rein sein Gewissen war und je wahrscheinlicher es gerade durch seine Vertheidigung wurde, daß er gegen die Mönche, ihre Privilegien und Güter in der damals beliebten Phraseologie geeifert, je größer auch die Macht der Inquisition damals noch war, desto mehr begreift sich die Angst des vorschnellen Jünglings vor den ganz ernsten Folgen dieser Anklagen. So schrieb er denn zwei Apologien an einen Stuttgarter Canonicus, die er mit den üblichen guten Leumundszeugnissen und Anrufungsgedichten an seine Gönner, sowie mit Invectiven der Freunde gegen seine Gegner versah, die aber buchhändlerischer Erwägungen halber erst dann erscheinen konnten, als C. noch eine historische Schrift hinzugab. Das ganze wurde in wenigen Tagen geschrieben, macht also wol nicht den Anspruch auf irgend tiefere Forschung oder auch nur besondere Glätte und Eleganz des Ausdrucks, dennoch ist es ein interessantes Büchlein, das uns unter dem Titel: „De Imperii a Graecis ad Germanos tralatione, in quo etiam disseritur, qui Galliae populi spectant ad ius et ditionem imperii. Item de Francorum origine et de duplici Francia, de corona imperii et pleraque alia scitu memoratuque dignissima. Apologiae duae eiusdem Coccinii sese a calumniosa quorundam infammatione delendentis ac purgantis. Insuper protestatio ad lectorem“ geboten wird. Schon der Titel gibt eine Vorstellung von dem bunten Inhalte der Schrift, die 1506 zu Straßburg bei Gröninger erschien. Die historische Partie beschäftigt sich mit den beliebten Fragen über die Rheingrenze etc., wie sie auch in Wimpfeling's und Peutinger's Schriften aufgeworfen werden; die Rivalität zwischen Franzosen und Deutschen wird natürlich berührt; schon die einleitenden Verse des elsässischen Humanisten Ringmann (Imperium Graiis an Gallus babuerit ab ipsis, Aut potius belli Theutonus arte valens, Cocciniusquerit cum Bebelio ipse Michael, Scribitur horum isto maxima parsque libro) zeigen, was den Hauptinhalt der historischen Notizen bildet. Die Schrift soll aus Fragen entstanden sein, die bei den gelehrten Symposien aufgeworfen wurden. C. widmet sie Johannes Reuchlin, Joh. Streler und Heinr. Winkelhoffer, den Richtern des schwäbischen Bundes, und beruft sich auf Nauclerus, von dem er viel gelernt habe. Auch sonst steht die Schrift in einer gewissen Beziehung zu Reuchlin; vor dessen Kampfe mit den Dunkelmännern entspinnt sich hier aus gleichem Anlasse einer Verketzerung freilich in unendlich kleineren Dimensionen und ohne irgend ersichtliche Folge eine Fehde mit ähnlicher Kampfweise. Um den Angegriffenen scharen sich auch hier die Freunde, gehen den Gegnern mit schmähenden Gedichten an den Leib; ja bereits wagt man zu drohen, in einer neuen Schrift ihre Sitten und — die Lebensweise der „Dicken“ so schildern zu wollen, daß sie der ganzen Well bekannt würden. Auch bemüht sich der Angegriffene möglichst viele angesehene Leute als Schützer und ordentliche Leumundszeugnisse zu gewinnen. Die Haltung desselben in den Apologien ist freilich sehr schwankend, Ausfälle und Selbstbewußtsein wechseln mit ziemlich weitgehenden Entschuldigungen — für die er namentlich seine unbedachte Jugend verwendet — mit dem Versprechen, alles zu widerrufen und besseres zu leisten. Vornehmlich oft versichert er aber nichts gegen die Freiheiten und Temporalien der Geistlichen geschrieben zu haben, übrigens sei ihm die Sache schon widerwärtig, er wolle sie mit tiefem Stillschweigen bedecken. Andere Pläne erfüllten ihn, er möchte gern über das Königreich Apulien und über Sicilien, über die Langobarden, Venetianer, Florentiner, Franzosen schreiben. Ein anderer Plan zu erforschen „quo pacto pontifices Rhomani terras quas in Italia possident acquisierint“ hätte ihn wol bald wieder in Kampf mit den geistlichen Gewalten gebracht, doch wurde dieser wie jener nicht ausgeführt, aber Historiker ist C. doch geworden und wirklich hat er italienische Geschichte nicht blos geschrieben, sondern endlich das gelobte Land der deutschen Humanisten auch wirklich betreten. Jener Streit mit den Mönchen scheint keine üblen Folgen gehabt zu haben, die Freundschaft mit Bebel — die er selbst schon 1505 gegen seine Feinde bethätigte und dessen Elogium er den Studenten gegenüber in zutreffender Weise aussprach (vgl. Bebel's Commentaria epp. conficiendarum und Zapf's L. Bebel, Augsburg 1802. S. 81 ff.)— wird ihn wol vor ärgerem bewahrt haben. Sie dürfte ihm auch wahrscheinlich jene Stelle verschafft haben, die er als Kanzler (nicht als Statthalter, wie es heißt, des Veit v. Fürst, kaiserl. Locumtenens) in Modena inne hatte Die Dürftigkeit seiner Verhältnisse hatte ihn neben dem Wunsche, den classischen Boden betreten zu können, nach Italien geführt, auf der Heimreise wurde er wol mit M. Lang bekannt. Als Frucht des italienischen Aufenthaltes besitzen wir vier Bücher „De rebus italicis“, wovon man freilich nur das vierte kennt, da nur dieses gedruckt wurde. Dieses Buch — Max's Venetianerkrieg — erschien (zusammen mit Cepion's Chronik 1544, auch bei Freher, Rer. Germ. SS. II, 268) nach Coccinius' Rückkehr nach Tübingen um 1512. Es entstand auf Andringen der Freunde, — vor allem Bebel's, — sie über die Vorgänge in Italien zu unterrichten und ist dem Kanzler des Kaisers, Jakob de Bannisiis, gewidmet. Es athmet — ohne Prahlerei und Unbescheidenheit — jene patriotische Tendenz, von der Celtis, Bebel, Wimpfeling, Peutinger u. A. getrieben wurden; er schrieb das Buch „Maxime quod Galli et Itali in laudes suas profusi res nostras in obscuro relinquunt“. Kein Geringerer als L. v. Ranke (Z. Kritik etc. 121) nennt es eine wahrhaft belehrende Schrift eines guten Beobachters, der voll Kenntniß und Wärme mitten aus den Begebenheiten herausgeschrieben habe, er tadelt nur die Veränderungen, die Bebel der Latinität halber daran unternommen. Aber auch Ranke kennt|nur das IV. Buch; die drei ersten habe ich in einer Mischhandschrift der kaiserl. königl. Wiener Hofbibliothek (Cod. pol. Vind. 3362) aufgefunden, sämmtliche vier Bücher füllen fol. 291—365. Von der Darstellung, die ganz der des vierten Buches entspricht, sagt ein Brief an Bebel, in dem C. als Grund seiner Heimkehr Kränklichkeit angibt und bemerkt, daß er diese Bücher in wenigen Monaten rasch zusammengeschrieben, um nicht leer in die Heimath zurückzukehren, und daß es ihm überall auf Kürze und Wahrheit angekommen sei; er gibt Bebel endlich die Erlaubniß auszubessern, was er wolle. In den ersten drei Büchern, die mit dem Berichte über Philipps Tod und den Friedensschluß Maximilians mit Ungarn beginnen, finden, sich geographische Excurse über Donau, Rhein, Neckar und natürlich viele Reden, u. a. auch von Veit v. Fürst. — Sein historisches Werk brachte C. viel Ruhm. Freunde und Schüler hörten ihn, der Theolog Matthias Kretz nennt ihn (in der genannten Handschrift f. 362 b) den Livius Germaniens und prophezeit ihm, daß die Nachwelt seine Werke lesen werde, ein Ungenannter (ebenda) rechnet ihn sammt Bebel und I. Heinrichmann zu den Säulen der Tübinger Hochschule. (Eine Vertheidigung Bebel's und ein Dekastichon auf denselben von C. vgl. in Bebel's Commentaria epp. conficiendarum fol. 104 b und 105 a). Die letzte Erwähnung des C., die ich wenigstens fand, geschieht durch Bebel in dem obgenannten Codex, welcher ihn im Herbste 1512 als „abeuntem“ besingt. Wahrscheinlich ist er wieder nach Modena gezogen.

  • Autor/in

    Horawitz.
  • Empfohlene Zitierweise

    Horawitz, Adalbert, "Köchlin, Michael" in: Allgemeine Deutsche Biographie 4 (1876), S. 378-381 unter Coccinius [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119726556.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA