Lebensdaten
1806 bis 1880
Geburtsort
Valangin
Sterbeort
Pforzheim
Beruf/Funktion
Maler ; Kupferstecher
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 117084484 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Jaquemot, Georg Franz
  • Jacquemot
  • Jacquemot, Georg Franz
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Orte

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Zitierweise

Jaquemot, Georg Franz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117084484.html [23.09.2019].

CC0

  • Leben

    Jaquemot: Georg Franz J., Maler und Kupferstecher, geb. 1806 zu Valengin (Neuschâtel), Sohn eines Pfarrers, bildete sich während eines sechsjährigen Aufenthaltes in Paris zum Maler, ging aber, als Zeichenlehrer in seine Vaterstadt zurückberufen, bald zur Kupferstecherkunst über, worin er sich als Schüler von Karl Müller und F. Forster auszeichnete. Als solcher war er von 1836—46 in Stuttgart und Karlsruhe (1846—56) thätig, siedelte dann nach München über, welches er jedoch 1878 mit Pforzheim vertauschte, wo er am 15. Februar 1880 verschied. J. hat fast ausnahmslos nur nach deutschen Meistern gestochen; zu seinen besten Blättern zählen „Der Invalide“ (nach Rustige); „Die Rückkehr vom landwirthschaftlichen Fest“ (1850 nach J. Kirner, Prämienblatt des Rhein. und Hamburg. Kunstvereins); „Familien-Abendandacht“ (nach L. Somers) und der „Gerichtstag“ (nach K. v. Enhuber, 1867 Prämie des Münchener Kunstvereins). In seinem Nachlaß sollen sich noch mehrere ganz vollendete, bisher noch ungedruckte Platten befinden.

    • Literatur

      Vgl. Lützow, Ztschr., III. 49 u. 56. Andresen, Handbuch, Leipz. 1870, I. 710 u. Apell, Handbuch für Kupferstichsammler, 1880, S. 206.

  • Autor/in

    Hyac. Holland.
  • Empfohlene Zitierweise

    Holland, Hyacinth, "Jaquemot, Georg Franz" in: Allgemeine Deutsche Biographie 13 (1881), S. 711 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117084484.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA