Lebensdaten
1807 bis 1861
Beruf/Funktion
Altphilologe in Berlin
Konfession
jüdisch?
Normdaten
GND: 116116102 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Benary, Karl Albert Agathon
  • Benary, Agathon
  • Benary, Karl Albert Agathon

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Zitierweise

Benary, Agathon, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116116102.html [15.12.2018].

CC0

  • Leben

    Benary: Karl Albert Agathon B., geb. 1807 in Kassel, 1861, empfing seine Schulbildung auf dem Gymnasium in Göttingen, dann in Erfurt unter Spitzner, studirte classische Philologie von 1824—27 in Göttingen und Halle, wo er namentlich durch Reisig angeregt wurde, und promovirte mit der Dissertation „De Aeschyli Prometheo soluto“. Als Gymnasiallehrer in Berlin setzte er seine Studien namentlich in sprachvergleichender Richtung unter Bopp fort. 1833 am Cölnischen Realgymnasium angestellt, wirkte er bis zu seinem Tode an dieser Anstalt und hielt zugleich als Privatdocent an der Universität Vorlesungen (Nachrichten über B. s. in den Schulnachrichten des Cölnischen Realgymnasiums, Berlin 1861). B. war einer der ersten, die mit Consequenz an die Bearbeitung der Grammatik der classischen Sprachen nach den Grundsätzen und Resultaten der vergleichenden Grammatik gingen; leider ist sein Werk: „Die römische Lautlehre sprachvergleichend dargestellt“, I. Bd. 1837, unvollendet geblieben. Größere Aufsätze von B. finden sich in den Jahrbüchern für wissenschaftliche Kritik und in Kuhn's Zeitschr. für vergleich. Sprachforschung.

  • Autor/in

    Leskien.
  • Empfohlene Zitierweise

    Leskien, August, "Benary, Agathon" in: Allgemeine Deutsche Biographie 2 (1875), S. 314 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116116102.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA