Dates of Life
1811 – 1894
Place of birth
Hamburg
Occupation
Philologe ; Professor am Johanneum in Hamburg ; Pädagoge ; Gymnasiallehrer
Religious Denomination
lutherischer Sohn
Authority Data
GND: 102072450 | OGND | VIAF: 391272
Alternate Names
  • Herbst, Ludwig Ferdinand
  • Herbst, Louis Ferdinand
  • Herbst, Ludwig Ferdinand
  • more

Relations

Outbound Links from this Person

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Inbound Links to this Person

The links to other persons were taken from the printed Index of NDB and ADB and additionally extracted by computational analysis and identification. The articles are linked in full-text version where possible. Otherwise the digital image is linked instead.

Places

Map Icons
Marker Geburtsort Place of birth
Marker Wirkungsort Place of activity
Marker Sterbeort Place of death
Marker Begräbnisort Place of interment

Localized places could be overlay each other depending on the zoo m level. In this case the shadow of the symbol is darker and the individual place symbols will fold up by clicking upon. A click on an individual place symbol opens a popup providing a link to search for other references to this place in the database.

Citation

Herbst, Louis Ferdinand, Index entry in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd102072450.html [18.05.2022].

CC0

  • Biographical Presentation

    Herbst: Ludwig Ferdinand H., Philologe und Schulmann. Er war in Hamburg am 30. Juni 1811, als Sohn eines Handwerkers geboren, besuchte von 1824—1831 das Johanneum und dann bis 1832 das akademische Gymnasium seiner Vaterstadt und studirte sodann bis 1835 auf den Universitäten Göttingen und Berlin classische Philologie. Für die Richtung und|Art seiner Studien sind außer dem Professor des Johanneums F. W. Ullrich vornehmlich Otfried Müller und Karl Lachmann von Bedeutung gewesen. Nach erlangter Doctorwürde kehrte H. Ostern 1835 nach Hamburg zurück, um von nun an ein stilles Lehrer- und Gelehrtenleben in eifriger Arbeit und fern von dem großen Getriebe zu führen. Zunächst wurde er Hülfslehrer, 1837 Collaborator, 1840 ordentlicher Lehrer an der mit dem Johanneum verbundenen Realschule; Ostern 1851 wurde er als Professor an die Gelehrtenschule des Johanneums versetzt und hat dieses Amt, allmählich mit seinem Unterrichte von den unteren in die oberen Classen aufsteigend, 25 Jahre hindurch bis Ostern 1876 mit treuer Sorgfalt verwaltet. In diese Zeit fällt die große Reihe von Aufsätzen zur Kritik des Thukydides, durch welche H. sich einen geachteten Namen in der Gelehrtenwelt erworben hat. Nachdem er sich Ostern 1876 hatte in den Ruhestand versetzen lassen, hat er seine Studien in noch weiterem Umfange fortgesetzt und durch ein in den Jahren 1882 und 1883 erschienenes zweibändiges Werk: „Zu Thukydides, Erklärungen und Wiederherstellungen“ zum Abschluß gebracht. Neben diesen Studien widmete er sich in den letzten Jahren vornehmlich der Theilnahme an kirchlichen und Wohlthätigkeitsbestrebungen. Er starb in Hamburg am 23. November 1894.

    • Literature

      Nekrolog i. Hamburgischen Correspondenten v. 3. Dec. 1894 (G. H. Bubendey). — Nachruf i. Progr. d. Gelehrtenschule d. Johanneums Ostern 1895.

  • Author

    R. Hoche.
  • Citation

    Hoche, Richard, "Herbst, Louis Ferdinand" in: Allgemeine Deutsche Biographie 50 (1905), S. 217-218 unter Herbst, Ludwig Ferdinand [online version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd102072450.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA