Lebensdaten
1812 bis 1877
Geburtsort
Adorf (Vogtland)
Sterbeort
Biebrich bei Wiesbaden
Beruf/Funktion
Musikinstrumentenbauer
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 135686393 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Heckel, Johann Adam

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Zitierweise

Heckel, Johann Adam, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135686393.html [18.11.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Joh. Adam (1773–1814), Weißbäckermeister in A., S d. Joh. Georg, Gemeindevorsteher u. Fleischhauer-Vormeister in A., u. d. Joh. Charlotta Leißner;
    M Rosina Marg. (* 1777), T d. Joh. Georg Jacob, Seiler-Vormeister in A., u.d. Maria Magd. Degenkolb;
    Mosbach 1837 Elisabeth (1815–72), T d. Gg. Heinr. Steinhauer, Posamentierer u. Würzkrämer, u. d. Elisabeth Kath. Zehner;
    3 S (2 früh †), 8 T (4 früh †), u. a. Wilhelm (s. 2).

  • Leben

    H. erlernte in Adorf den Instrumentenbau und trat 1829 in die Firma B. Schott & Söhne in Mainz ein, wo er mit dem Fagottisten Carl Almenräder ( 1843) bekannt wurde. Beide setzten sich zum Ziel, die ungleiche Qualität einiger Fagottöne, die sich besonders in den höheren Kreuztonarten (A, E, H) störend bemerkbar machte, zu beseitigen. Ihre erfolgreichen Versuche führten zur Konstruktion des H.-Almenräder-Fagotts, das mit seiner veränderten Tubusbohrung und Klappenmechanik die bisherigen Systeme verdrängte, obgleich ein gewisser Klangverlust hingenommen werden mußte. 1831 gründeten beide eine eigene Instrumentenfabrik, die H. seit 1845 allein weiterführte.

  • Autor/in

    Heinz Becker
  • Empfohlene Zitierweise

    Becker, Heinz, "Heckel, Johann Adam" in: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 178 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135686393.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA