Dates of Life
1572 bis 1635
Occupation
Schulmann ; Humanist
Religious Denomination
evangelisch
Authority Data
GND: 123438616 | OGND | VIAF: 13216869
Alternate Names
  • Gutberleth, Heinrich
  • Gutberleth, Hendrik
  • Gutberlet, Heinrich
  • more

Archival Sources

Citation

Gutberleth, Heinrich, Index entry in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd123438616.html [27.09.2020].

CC0

  • Life

    Gutberleth: (Heinrich) G., geb. in Hersfeld im J. 1572, besuchte die Universität Marburg, und wurde vom Grafen von Nassau der Hofschule zu Dillenburg vorgesetzt. Im J. 1601 kam er an das Pädagogium und 1605 an die Hohe Schule zu Herborn, wo er nach der neuen Organisation vom 1. März 1606 Logik, Physik, Geschichte und Ars Oratoria lehrte. 1606 zog er nach Hamm und widmete sich zwei Jahre dem Unterricht am akademischen Gymnasium. Im J. 1619 folgte er dem Ruf nach Deventer als Rector der lateinischen Schule: dieses Amt verwaltete er bis zur Errichtung des Athenaeums, an dem er als Professor der Philosophie wirkte. Er starb 24. März 1635. In Herborn ließ er mehrere Disputationes vertheidigen, u. a. vom nachher berühmten Theologen Caspar Sibelius (1607) und Justus Reiffenberger dem Juristen (1611). Daselbst erschienen auch seine „Physicae h. e. Naturalis philosophiae Institutio“ (Ed. 2, 1623) und „Ethicae liber unus“ (Ed. 2. 1630). Seine Chronologia, die er vor seinem Tode vollendete, wurde 1639 zu Amsterdam durch Heinrich Laurentius veröffentlicht.

    • Literature

      Jac. Revii Daventria illustrata, 698 ff. Steinberg, Geschichte der hohen Schule Herborn, 207, 335.

  • Author

    de Wal.
  • Citation

    Wal, de, "Gutberleth, Heinrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 10 (1879), S. 213 [online version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd123438616.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA