Lebensdaten
erwähnt 1665, gestorben 2. Hälfte 17. Jahrhundert
Beruf/Funktion
Volksdichter
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 122222121 | OGND | VIAF: 889580
Namensvarianten
  • Grünwald, Georg
  • Grünwald, Georg
  • Grünewald, Georg

Quellen(nachweise)

Zitierweise

Grünwald, Georg, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd122222121.html [13.08.2020].

CC0

  • Leben

    Grünwald: Georg G., Sohn oder Großsohn des Schulrectors Georg G. zu Dransfeld bei Göttingen, wurde in seiner Vaterstadt Stadtsecretär, dann Schulrector, endlich 1655 Bürgermeister, hat als solcher 1660 das für den Göttinger Dialect werthvolle Gedicht die „Dransfelder Hasenjagd" mit einem Epilog von der „Pilzmölen" wegen der seinen Landsleuten beigelegten Spottnamen „Hasenköppe“ und „Hasenmelk“ verfaßt. Hoffmann von Fallersleben, der die erste Hälfte 1822 in Spangenberg's Neuem vaterl. Archiv herausgab, setzte das Gedicht der alterthümlichen Sprache wegen in das 15. Jahrhundert, den Rest hat Klippel ebenda 1825 folgen lassen, wo man S. 129 f. die Nachweise finden kann. G. hat auch eine handschriftliche Chronik von Dransfeld hinterlassen, in welcher sich ebenfalls einige Gedichte finden.

  • Autor/in

    Krause.
  • Empfohlene Zitierweise

    Krause, "Grünwald, Georg" in: Allgemeine Deutsche Biographie 10 (1879), S. 59 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd122222121.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA