Lebensdaten
1842 bis 1891
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Arzt
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 11754907X | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Goltdammer, Eduard
  • Goltdammer, Eduardus

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Goltdammer, Eduard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd11754907X.html [09.04.2020].

CC0

  • Leben

    Goltdammer: Eduard G., Arzt und Director der inneren Abtheilung am Krankenhaus Bethanien in Berlin, war hier als Sohn des als juristischen Schriftstellers, wie auch Dichters bekannten Obertribunalsraths Theodor G. am 10. April 1842 geboren, machte seine Fachstudien zunächst von 1860—65 in Berlin und Heidelberg, dann zu weiterer Vervollkommnung in Wien, Paris und an englischen Universitäten. Die Doctorwürde erlangte er 1865 in Berlin. Nachdem er von 1866 ab drei Jahre lang als Assistenzarzt an Bethanien gewirkt und während des Krieges von 1870/71 das Lazareth in der Moabiter Ulanenkaserne geleitet hatte, wurde er als Nachfolger von Christian August Bartels 1873 zum dirigirenden Arzt der inneren Station an Bethanien ernannt und verblieb in dieser Stellung bis zu seinem am 18. April 1891 erfolgten Ableben. G. ist Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen, welche verschiedene Gegenstände aus der inneren Medicin betreffen. Ein fast vollständiges Verzeichniß gibt die unten genannte Quelle. Erwähnenswerth ist besonders ein recht interessanter Aufsatz über die Berliner Kost- und Logirhäuser, die sog. „Pennen“ (in Eulenberg's Vierteljahrsschr. f. ger. Medicin 1878).

    • Literatur

      Biogr. Lex. hervorr. Aerzte, hsg. von A. Hirsch u. E. Gurlt II, 595.

  • Autor/in

    Pagel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pagel, Julius Leopold, "Goltdammer, Eduard" in: Allgemeine Deutsche Biographie 49 (1904), S. 448 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11754907X.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA