Lebensdaten
1898 bis 1945
Geburtsort
Traben-Trarbach/Mosel
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Mediziner ; Homöopath
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 116595361 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Gescher, Julius

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie
Personen in der GND - familiäre Beziehungen
Personen in der GND - Bekannte und Freunde

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Gescher, Julius, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116595361.html [21.03.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Clemens (1856–1932), Geh. Justizrat, Amtsger.-rat, S d. Theodor, Amtsger.rat in Münster, u. d. Gertrud Gruwe;
    M Maria (* 1872), T d. Advokaten Franz Wegeler u. d. Amalie Raffauf;
    Urur-Gvm Franz Gerh. Wegeler (1765–1848), Prof. d. Med. in Bonn, Reg.medizinalrat in Koblenz, Freund Beethovens (s. ADB 41; BLÄ);
    Ov Alfred v. G. (1844-1932), Dr. phil, h. c., WGR, Reg.präs. v. Münster;
    Berlin 1938 Leonharda (* 1898), Wwe d. Schriftstellers Joachim Ringelnatz ( 1934), T d. Bgm. Wilh. Pieper in Rastenburg/Ostpr. u. d. Johanna Raske;
    1 S.

  • Leben

    G. bildete sich zunächst bei C. von Heß und K. Wessely als Augenarzt aus. Besonderes Interesse schenkte er physiologisch-optischen Fragen. Später wandte er sich der Homöopathie zu. Er ließ sich in Berlin als Arzt nieder, erwarb 1930 die Dispensiererlaubnis als homöopathischer Arzt und erhielt 1931 die Anerkennung als Facharzt für Augenheilkunde. G. bemühte sich, die Homöopathie unter physiologischen Gesichtspunkten auszuwerten und für die ärztliche Praxis nutzbar zu|machen. 1939 wurde er als Arzt eingezogen und war bis Kriegsende Ophthalmologe im Reservelazarett 101 in Berlin (Krankenhaus Westend). In dieser Zeit beschäftigte er sich wieder stärker mit augenärztlichen Forschungen. G. gehörte zu den führenden Homöopathen und vertrat eine gemäßigte Richtung.

  • Werke

    u. a. Selbstbeobachtungen e. relativ Grünsichtigen mit Unterwertigkeit f. Rot, in: Archiv f. Augenheilkde. 96, 1925, S. 72-84;
    Zur Physiol. d. entopt. Sichtbarkeit d. Blutbewegung im Auge, ebd., S. 419-31;
    Zur physikal.-opt. Deutung d. entopt. Sichtbarkeit d. Blutbewegung im Auge, ebd. 98, 1928, S. 375-84;
    Wege z. prakt. Homöopathie, 1936;
    Der Fieberbegriff als homöopath. Gedanke, in: Die Bedeutung d. Homöopathie f. d. ärztl. Praxis, 1938, S. 144-53;
    Über Augendiagnose, 1937, 21938;
    Neue Anordnung z. objektiven Messung d. Dunkelanpassung, in: Klin. Mbll. f. Augenheilkde. 109, 1943, S. 99-103.

  • Autor/in

    Manfred Stürzbecher
  • Empfohlene Zitierweise

    Stürzbecher, Manfred, "Gescher, Julius" in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 338 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116595361.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA