Lebensdaten
1698 bis 1756
Geburtsort
Liegnitz
Sterbeort
Zittau
Beruf/Funktion
Altphilologe
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 121767965 | OGND | VIAF: 57478338
Namensvarianten
  • Gerlach, Benjamin Theophil
  • Gerlach, Benjamin Gottlieb
  • Gerlachius, Beniaminus Gotlibius
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Orte

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Zitierweise

Gerlach, Benjamin Theophil, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd121767965.html [01.10.2020].

CC0

  • Leben

    Gerlach: Benjamin Theophil G., Philolog, geboren zu Liegnitz in Schlesien 1698 und gestorben den 18. Juni 1756. Er studirte zu Breslau und Wittenberg theologische und philosophische Wissenschaften und hatte sich in der letzteren Stadt mehrere Jahre lang seinen Lebensunterhalt durch Privatinstructionen zu verdienen, bis er daselbst 1728 als Rector der lateinischen Schule eine feste Anstellung erhielt. Nachdem er zwei Jahre dieses Amt versehen hatte, verließ er Wittenberg, um die nämliche ihm angebotene Stelle zu Mühlhausen anzunehmen, wo er acht Jahre verweilte. Hierauf erhielt er das Rectorat des Gymnasiums zu Zittau, wo er auch gestorben ist. G. war ein sehr fruchtbarer Schriftsteller, denn er veröffentlichte 68 größere und kleinere Schriften, sowol in lateinischer als deutscher Sprache, deren größere Zahl philologische oder theologische Gegenstände behandeln und auch heute noch brauchbar sind. Unter diesen verdienen besondere Erwähnung: „Πατϱιδομανία eruditorum“, Witenb. 1723, 4. „De M. Opitzio, poeta maximo Teutonico“, Zitt. 1739, Fol. „Ueber die Erfindung der Buchdruckerkunst“, ebend. 1740, 4. „De vita Hier. Wolfii“, ebend. 1743, Fol. „De claris Horatiis“, ebend. 1745, 4. „De arrogantia litteratorum“, ebend. 1755, Fol.

    • Literatur

      Chr. Ant. Friderici, Comment. de IV Gerlacis, Mühlh. 1739, 4.

  • Autor/in

    J. Franck.
  • Empfohlene Zitierweise

    Franck, Jakob, "Gerlach, Benjamin Theophil" in: Allgemeine Deutsche Biographie 9 (1879), S. 8 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd121767965.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA