Lebensdaten
erwähnt 1526, gestorben 1556
Beruf/Funktion
lutherischer Theologe
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 136365477 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Gerding, Andreas
  • Carding, Andreas
  • Garding, Andreas
  • mehr

Zitierweise

Garding, Andreas, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd136365477.html [18.11.2018].

CC0

  • Leben

    Garding: Andreas G., auch Gerding, Carding, 1556; dessen Geschichte fast stets falsch angegeben ist. Seine Herkunft ist ungewiß; als schon bewährter Theologe wurde er unter Herzog Magnus von Lauenburg von dessen Kanzler Joh. v. Göckhausen zur Ordnung der Kirchenverhältnisse des Landes Hadeln gebraucht, 1526, er wird daher an der Kirchenordnung von diesem Jahre wesentlich betheiligt sein. Noch 1527 muß er dort die Kirchenvisitation gehalten haben, wofür die Gemeinde Altenbruch ihm 100 M. zahlte; 1531 berief ihn der letzte katholische Abt des St. Michaelisklosters in Lüneburg wegen der Drohungen der lutherischen Bürgerschaft als ersten lutherischen Prädicanten mit 152 M. Gehalt an die Klosterkirche. Im Jahre darauf schon wurde der Convent selbst lutherisch. Zu den städtischen Pastoren gehörte G. nicht, wird daher auch auf den Tagen, welche die Geistlichkeit der Hansestädte abhielt, nicht gefunden.

    • Literatur

      Nachweisungen in Brönnenberg's vaterl. Archiv, 1840. I. S. 38; L. A. Gebhardi, Kurze Geschichte des Klosters St. Michaelis, S. 68. Hadeler Chronik, S. 135.

  • Autor/in

    Krause.
  • Empfohlene Zitierweise

    Krause, "Garding, Andreas" in: Allgemeine Deutsche Biographie 8 (1878), S. 371 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd136365477.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA