Lebensdaten
erwähnt 1537, gestorben 1559
Sterbeort
Tübingen
Beruf/Funktion
Philologe
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 11642043X | OGND | VIAF: 5682091
Namensvarianten
  • Garbitius, Matthias
  • Garbicius, Matthias
  • Garbitius Illyricus, Matthias
  • mehr

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Zitierweise

Garbitius, Matthias, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd11642043X.html [24.09.2020].

CC0

  • Leben

    Garbitius: Matthias G., ein Philologe aus der Reformationszeit, aus Jllyrien gebürtig (Ort und Jahr der Geburt ist nicht bekannt), kam als armer hülfloser Knabe nach Nürnberg, wo ihn Joachim Camerarius aufnahm und in der griechischen Sprache unterrichtete. Er studirte in Heidelberg und Wittenberg, wo Luther und Melanchthon sich seiner annahmen, er zum Magister promovirt und als Professor der griechischen Sprache angestellt wurde. Auf Melanchthon's warme Empfehlung wurde er 1537 nach Tübingen berufen, wo er die Professur des Griechischen übernahm und 1559 starb. Er scheint der von ihm gehegten Erwartung nicht entsprochen zu haben, denn die Universitätsvisitatoren berichten von ihm: „er sei wohl gelehrt, aber er habe nicht gratiam docendi, sei auch der lutherischen Confession uffsätzig und beharrlich zuwider“.

  • Autor/in

    Klüpfel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Klüpfel, Karl, "Garbitius, Matthias" in: Allgemeine Deutsche Biographie 8 (1878), S. 367 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11642043X.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA