Dates of Life
1754 - 1813
Place of birth
Schweinfurt
Place of death
Schweinfurt
Occupation
Farbenfabrikant
Religious Denomination
lutherisch
Authority Data
GND: 131626981 | OGND | VIAF: 35594051
Alternate Names
  • Gademann, Johann Georg

Relations

The links to other persons were taken from the printed Index of NDB and ADB and additionally extracted by computational analysis and identification. The articles are linked in full-text version where possible. Otherwise the digital image is linked instead.

Places

Map Icons
Marker Geburtsort Place of birth
Marker Wirkungsort Place of activity
Marker Sterbeort Place of death
Marker Begräbnisort Place of interment

Localized places could be overlay each other depending on the zoo m level. In this case the shadow of the symbol is darker and the individual place symbols will fold up by clicking upon. A click on an individual place symbol opens a popup providing a link to search for other references to this place in the database.

Citation

Gademann, Johann Georg, Index entry in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd131626981.html [23.10.2021].

CC0

  • Genealogy

    V Joh. Adam (1699–1763), Schiffer- u. Fischermeister, aus alter Schiffer- und Fischerfam. in Sch.;
    M Margarete Dor. Michal (1725–99); 15 Geschw.;
    Schweinfurt 1780 Marg. Barbara (1757–1833), T d. Christoph Fichtbauer, Kaufm., Ratsherr u. Stadtzöllner in Mainbernheim;
    2 S, 3 T;
    Ur-E Ferdinand (* 1880), KR, Dr., Inh. d. Fa., Ehrenbürger v. Sch.

  • Life

    Gademann erlernte 1771-75 in Frankfurt (Main) das Kaufmannsgewerbe, war dann 1777/78 in Eisenach und kehrte 1780 nach Schweinfurt zurück. Hier gründete er mit seinem Schwager Johann Friedrich Wolf (1756–1825) unter der Firma Gademann & Co. ein Handelsgeschäft, das er nach einigen Jahren als Alleininhaber übernahm. Er kaufte eine Mühle am Werrnfluß im Gebiet der Stadt Schweinfurt, wo er Schusser (Märbel) und Rapsöl herstellte, und 1792 eine weitere Mühle in Niederwerrn bei Schweinfurt, in der er mit 2 anderen Schweinfurter Bürgern eine Bleiweißfabrik einrichtete. Seit 1803 Alleininhaber, erweiterte G. den Betrieb durch Aufnahme der Fabrikation von Mineralfarben. 1804 nahm er auf Empfehlung seines Geschäftsfreundes Georg Ernst Wüstenfeld in Minden den Kaufmann Wilhelm Sattler aus Kassel in seine Niederwerrner Fabrik auf, welch letzterer 1809 eine Farbenfabrik gründete, in der das bekannte Schweinfurter Grün hergestellt wurde. Nach G.s Tode kaufte die von ihm gegründete Firma die von dem Schweinfurter Kaufmann Johann Martin Schmitt in Schweinfurt errichtete älteste deutsche Bleiweißfabrik, die der Nachfolger zu großer Blüte führte und die bis jetzt in dem Besitz der Firma Gademann & Co. blieb.

  • Literature

    Ferd. Gademann, in: Ll. aus Franken II, 1921, S. 138-44.

  • Portraits

    Ölgemälde (im Bes. v. Dr. Ferd. Gademann, Schweinfurt).

  • Author

    Anton Oeller
  • Citation

    Oeller, Anton, "Gademann, Johann Georg" in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 12-13 [online version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd131626981.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA