Lebensdaten
1830 bis 1890
Geburtsort
Karlsruhe
Sterbeort
Celle
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe ; lutherischer Separatist ; Generalsuperintendent und Konsistorialrat in Celle
Konfession
uniert,lutherischer Separatist,altlutherisch,lutherisch
Normdaten
GND: 116839805 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Frommel, Max

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Frommel, Max, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116839805.html [10.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    B Emil s. (1);
    Thora Nanna (1824–93), T d. Standesbeamten George Frederik Egidius in Kopenhagen u. d. Nanna Pilcher; kinderlos.

  • Leben

    Bei reicher künstlerischer Begabung anfänglich Schüler im Atelier seines Vaters, läßt sich F. unter dem Einfluß seiner von der Erweckungsbewegung erfaßten Mutter und durch schwere Erlebnisse aufgewühlt von der Künstlerlaufbahn zum Theologenberuf führen und beginnt sein theologisches Studium in ernster Entschlossenheit. In Halle durch F. A. G. Tholuck, in Leipzig durch G. Ch. A. von Harleß, in Erlangen durch J. Ch. K. von Hofmann beeindruckt, geht er folgerichtig den Weg der Erweckungsbewegung zum Konfessionalismus mit. So verläßt er bereits 1852 gemeinsam mit seiner Mutter – der Vater folgt später – die unierte Kirche Badens und schließt sich der lutherischen Separation an. Sein Examen legt er vor dem Oberkirchenkollegium der Altlutherischen Kirche in Breslau ab und steht in mehreren Pfarrämtern in ihrem Dienst. Seit 1858 bedient er die 400 Seelen umfassende freikirchliche lutherische Gemeinde Ispringen bei Pforzheim und organisiert von hier aus die „Lutherischen Konferenzen“ in Baden. Sein Ideal einer staatsfreien lutherischen Kirche mit starker Selbständigkeit der Einzelgemeinde entfremdet ihn der Altlutherischen Kirche, von der er sich bereits 1865 trennt. 1880 folgt er, eine großangelegte Persönlichkeit, welche sich in den beschränkten Ispringer Verhältnissen nicht einengen läßt, einem Ruf als Generalsuperintendent und Konsistorialrat nach Celle und tritt in den Dienst der unionsfeindlichen Lutherischen Landeskirche von Hannover, die durch ihn eine Rückkehr separierter lutherischer Gemeinden im eigenen Land in die Landeskirche erhofft, denn F. war selbst längst einem engen kirchlichen Separatismus entwachsen. Doch bleibt der lebhafte Süddeutsche hier einsam. Den F.schen Humor büßt er nicht ein, wenn er auch unter den schweren Führungen seines Lebens hinter einer Ernsthaftigkeit verborgen zu liegen scheint. Seine Predigten zählen zu den formvollendetsten, geist- und gemütsreichsten der homiletischen Literatur seines Jahrhunderts.

  • Werke

    W u. a. Kirche d. Zukunft od. Zukunft d. Kirche, 1869;
    Der Kampf d. Freikirche in d. Gegenwart, 1877;
    Charakterbilder z. Charakterbildung, 1881, 61905;
    Herzpostille, 1882, 71901;
    Einwärts, aufwärts, vorwärts, 1886, 81902;
    Herzpostille, 1886, 51903;
    Pilgerpostille, 1890, 21893 (mit biogr. Anhang, P).

  • Literatur

    ADB 49;
    RGG.

  • Autor/in

    Erich Beyreuther
  • Empfohlene Zitierweise

    Beyreuther, Erich, "Frommel, Max" in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 660 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116839805.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Frommel: Max F., geboren am 15. März 1830, am 5. Januar 1890, D. theol., Consistorialrath und Generalsuperintendent in Celle, jüngerer Bruder von Emil Frommel (vgl. den vorhergehenden Artikel). Eine reiche, künstlerische Begabung führte ihn als Schüler in das Atelier seines Vaters, wo er ein Jahr hindurch zeichnete, malte und im Kupferstechen sich übte. Allein der Tod einer geliebten älteren Schwester, die Einwirkungen seines pietistischen Einflüssen weit geöffneten Elternhauses, seine Confirmation durch den um seiner frommen Strenge willen hochgeschätzten Pfarrer Härter in Straßburg, führten den nach hohen Dingen trachtenden Jüngling in asketische Entsagung und zeitigten den Entschluß, die künstlerische Laufbahn mit dem Studium der Theologie zu vertauschen. Im Herbst 1848 suchte er die Universität Halle auf, wo ihm unter der Leitung von Tholuck und Julius Müller zuerst eine Ahnung von der Vereinbarkeit ernster Frömmigkeit mit wissenschaftlichem Streben aufging. In Leipzig, wohin er 1849 übersiedelte, wurde ihm die Ahnung zur klaren Gewißheit; wie eine Offenbarung wirkte in ihm die in den Vorlesungen über Ethik bei v. Harleß gewonnene Erkenntniß von der Identität von wahrem Christenthum und wahrem Menschenthum. Das in Leipzig empfangene lutherische Gepräge seiner theologischen Anschauungen wurde in Erlangen (seit Ostern 1850) besonders durch v. Hofmann, dann auch durch Thomasius und Franz Delitzsch, nicht weniger durch den freundschaftlichen Verkehr mit dem späteren Oberhofprediger D. Löber und mit den Dorpater Theologen v. Engelhardt und Alex. v. Oettingen tiefer und in bleibender Weise begründet, so daß er nach Beendigung seiner akademischen Studien (Ostern 1852) sich veranlaßt sah, aus der unirten badischen Heimathkirche auszutreten und sich beim Oberkirchencollegium in Breslau zum Examen zu melden, — der Pietist war zum Separatisten geworden. Nach einer mit seinem ganz anders gearteten Bruder Emil unternommenen Reise nach Italien wird Max 1853 in Liegnitz ordinirt und Hülfsprediger an der dortigen separirten lutherischen Gemeinde. Doch schon 1854 vertauschte er diese Stellung mit der eines Pfarrverwesers, bald darauf erwählten Pfarrers, zu Reinswalde bei Sorau, bis er 1858 die Pfarrstelle in der durch Zank und|Streit arg verwüsteten separirten Gemeinde Ispringen bei Pforzheim auch aus dem Grunde übernahm, weil der Großherzog von Baden von seinem Kommen die Erlaubniß zur Pastoration der Lutheraner in Baden abhängig machte. In der weit verzweigten und überaus mühseligen Amtsarbeit an einer über eine große Fläche zerstreuten, kaum 400 Seelen zählenden Gemeinde, wurde F. länger als 20 Jahre festgehalten; es gereicht ihm zu nicht geringem Lobe, daß die Gefahr, in kleinliche Parteitreiberei zu versinken und die in engem Gebiet sich verzehrende große Kraft in fanatischen Eifer zu verkehren, ihm völlig fern blieb.

    Schon längst hatte Frommel sich innerlich von der Kirchengemeinschaft Breslaus, der er und seine Gemeinde angehörten, getrennt. Dem Glaubenssatz, das Kirchenregiment sei göttliche Stiftung und die anstaltliche Kirche Grundlage der Glaubensgemeinde, hatte er stets widersprochen, und gegen das rigorose Verhalten des Oberkirchencollegiums, alle widerstrebenden Pastoren und Gemeinden in den Bann zu thun, protestirt. Um dem gleichen Schicksal zu entgehen und seine Gemeinde, die mit Breslau keinerlei Berührung hatte, nicht preiszugeben, trat er aus der Kirchengemeinschaft aus und constituirte 1865 seine Gemeinde als „Badisch-lutherische Kirchengemeinde"; die übrigen badischen lutherischen Gemeinden schlossen sich mit Ispringen zu einer „Conferenz“, der F. eine Kirchenordnung gab, zusammen. Die feindselige Behandlung, die er infolge dessen von Breslau und Breslauer Pastoren erfuhr — er und seine Gemeinde wurden in den Bann gethan und litterarisch auf das heftigste bekämpft —, öffnete ihm je mehr und mehr das Auge für die religiösen und sittlichen Gefahren der Separation. In seiner Schrift: „Die Kirche der Zukunft und die Zukunft der Kirche“ gestattet er den Austritt aus der Landeskirche nur unter der Bedingung, daß in dieser das Bekenntniß unterdrückt würde. Durch solche Aeußerungen sah sich F. nach und nach in eine einsame Stellung gedrängt: die Anhänger der Landeskirche sahen in ihm den Separatisten, die der Freikirche den Anhänger der Landeskirche. So kann es nicht befremden, daß er 1880, nachdem er über die Zukunft seiner Gemeinde durch einen ihm sympathischen Amtsnachfolger beruhigt war, den Ruf in die lutherische hannoversche Kirche als Consistorialrath und Generalsuperintendent annahm. Die Wahl war auf ihn gefallen, weil man durch ihn die hannoversche Separation für die Landeskirche wieder zu gewinnen hoffte: allein man hatte sich getäuscht; den Separirten genügte sein Austritt aus der Kirchengemeinschaft Breslau, um ihn mit Mißtrauen zu empfangen, und den Pastoren der Landeskirche widerstrebte sein lebhaftes süddeutsches Naturell, vor allem aber auch die begeisterte Verehrung, die er den Hohenzollern auf dem deutschen Kaiserthron entgegenbrachte. Die Spannung wurde ins Unleidliche gesteigert durch einen gutgemeinten, aber unter den obwaltenden Verhältnissen unvorsichtigen Schritt, den F. in einer an den Kaiser gerichteten Immediatadresse unternahm, zu deren Unterzeichnung er einen Theil der ihm unterstellten Pastoren zu bewegen wußte. Er wollte dadurch die im Reichstag und im Abgeordnetenhause laut gewordene Verdächtigung der hannoverschen Pastoren als reichsfeindlich entwaffnen; aber sein Vorgehen wurde nicht verstanden und ihm arg mißdeutet. So hatte F. in sehr schwieriger Stellung sich zu behaupten; auch die Predigten, zu denen sich auch in Celle große Scharen drängten, befriedigten ihn nicht, da jede seelsorgerliche Berührung mit der Gemeinde fehlte; sein Wunsch, an den Arbeiten der Aeußeren und der Inneren Mission sich zu beteiligen, wurde ihm nicht gewährt, weil die Leitung seit lange in anderen bewährten Händen lag. Nur im Consistorium und in der Prüfungscommission genoß er bei allen Mitarbeitern ungetrübtes Vertrauen|und reine Hochschätzung, und für die zahlreichen Enttäuschungen im Amte konnte ihn, freilich nur zum Theil, seine ideal glückliche, obwohl kinderlose, Ehe und die verehrende Freundschaft entschädigen, die ihn mit einer großen Schar jüngerer und älterer hochangesehener Männer verband. — Eine qualvolle Krankheit, in der er bis zum Sterben in überwindender Geduld und in der unzerstörbaren Freude der Gotteskindschaft sich bewährte, machte am 5. Januar 1890 seinem Erdenleben ein Ende.

    Nur in der kurzen Frist von einem Jahrzehnt vermochte F. auf weitem Plan die hohen Gaben zu entfalten, mit denen er ausgestattet war, und auch in dieser kurzen Zeit blieb seine Vergangenheit als Prediger der Separation der Schatten seiner Gegenwart. Die ausgeprägte Künstlernatur war ihm mit seinem Bruder Emil gemeinsam; gemeinsam auch die sprühende Genialität und die sonnige Menschenfreundlichkeit. Die schweren Führungen seines Lebens hatten jedoch seinem Wesen einen tiefen, aber nicht finsteren, Ernst aufgeprägt, der die auch ihm zu teil gewordene Naturgabe sprudelnden Humors nur gedämpft in die Erscheinung treten ließ. In seinen Predigten, von denen die drei Bände: Herzpostille, Hauspostille, Pilgerpostille zahlreiche Auflagen erlebt haben, kommt er dem Ideal nahe, das er selbst mit den Worten zeichnet: „Die Macht der Predigt ruht in der persönlichen Erfahrung, damit man wie Mose mit glänzendem Angesicht davon verkündigen könne als einer, der den Herrn gesehen hat. Man muß mit dabei gewesen sein, wenn man davon reden will.“ Jede seiner Predigten ist ein abgerundetes Kunstwerk, das in sehr gewählter und künstlerisch schöner, aber doch volksthümlicher Sprache das Evangelium mit hohem Nachdruck den Hörern ans Herz legt. Dem Fernstehenden liegt mitunter der Verdacht absichtsvoller Künstlichkeit nahe, wie denn eine gewisse Bewußtheit nicht nur in seinen Predigten unverkennbar ist. Der ihm persönlich Näherstehende versteht jedoch das tiefe Bedürfen seiner Seele, der von ihm erschauten beseligenden Schönheit des Evangeliums einen entsprechenden Ausdruck zu verleihen. Jedenfalls gehören die Predigten von Max F. zu den formvollendetsten und geistvollsten Erzeugnissen der homiletischen Litteratur im 19. Jahrhundert.

    Schriften: „Das Gespräch Gottes mit den Menschen“, Predigt, Breslau 1856; „Durch Welschland, Reisegedanken und Gedankenreisen“, Stuttgart 1856; „Ich glaube, darum rede ich, eine Stimme aus der lutherischen Kirche in der Agendensache“, Stuttgart 1859; „Herzbüchlein, oder Jesu Arbeit an dem Menschenherzen“, Halle 1860, 5. Aufl. Hannover 1880; „Wider Haag, Antwort auf die Offene Erwiderung seiner freien lutherischen Gemeinde“, Karlsruhe 1862; „Die größte Frage an die Menschheit: Wie dünket euch um Christo, Predigt wider Schenkel“, Heidelberg 1864; „Ob Sekte, ob Kirche?“ Predigt, Dresden 1868; „Die Kirche der Zukunft oder die Zukunft der Kirche“, Hannover 1869; „Die sieben Worte am Kreuz“, Predigt, Hannover 1870. Dasselbe (?) Leipzig 1885; „Wehe der prächtigen Krone der Trunkenen“, Predigt nach dem Fall von Paris, Pforzheim 1871; „Zeitpredigten“, Heidelberg 1873; „Ueber wahre Bildung“, Vortrag, Barmen 1873, 3. Aufl. 1875; „Individuum und Gemeinschaft“, Vortrag, Basel 1874; „Die Zeichen der Zeit und ihre optimistische und pessimistische Beurtheilung“, Vortrag, Frankfurt 2. Aufl. 1875; „Pilgerpredigten“, Heidelberg 1876; „Weltreich und Gottesreich in historischen und prophetischen Linien“, Vortrag, Frankfurt 1876; „Der Kampf der deutschen Freikirche in der Gegenwart und ihre Bedeutung für die Zukunft“, Frankfurt 1877; „Schriftgedanken über Zeit und Geld (Sabbath und Zehnten)“, Vortrag, Frankfurt 1877; „Paulus der große Apostel“, Vortrag, 2. Aufl. Frankfurt 1878; dasselbe in englischer Uebersetzung Hamburg|1881; „Die Schönheit der heiligen Jugend Jesu“, Vortrag, Stuttgart 1878; „Des Christen Hemmung lauter Förderung“, Predigt, 2. Aufl. Stuttgart 1879; „Von der ewigen Jugend“, Predigt zum Congreß der inneren Mission in Stuttgart, Hamburg 1879; „Das Ziehen des erhöhten Christus in der Mission“, Missionsfestpredigt, Nürnberg 1879; „Soli deo gloria, Predigt zum 25jährigen Amtsjubiläum und Führungen Gottes in meinem Leben“, Frankfurt 1879; „Die Macht des Glaubens im Leben des Propheten Daniel“, Stuttgart 1880; „Des großen Erzhirten Abschiedspredigt", Predigt, Pforzheim 1880; „Das Geheimniß der Freudigkeit im Dienst am Wort“, Predigt, Celle 1880; „Charakterbilder zu Charakterbildung Altes und Neues“, Bremen 1881; dasselbe (4. Aufl.) mit Vorwort von Emil Frommel, Bremen 1895; „Der Israel Gottes“, Bremen 1881; „Herzpostillen, Evangelienpredigten für das Kirchenjahr“, Bremen 1882, 7. Aufl. Constanz 1901; „Festpredigt zum 400jähr. Gedächtniß der Geburt D. M. Luthers, nebst Rede auf dem Platze vor der Kirche", Celle 1883; „Rede auf dem Platze vor der Kirche am Lutherfeste gehalten“, Celle 1883; „Göttlicher Unterricht über den Umgang mit Menschen“, Stuttgart 1884; „Irvingianismus und Sekte", Vortrag, Celle 1885; „Der Tod und der Fürst des Lebens", Predigt, 3. Aufl., Cassel 1885; „Die Verklärung des Christenhauses nach der Haustafel“, Predigt, Cassel 1885; „Die sieben Worte am Kreuz“, Predigt, Leipzig 1885; „Hauspostille, Epistelpredigten für das ganze Kirchenjahr“, Bremen 1886, 4. Aufl. 1897; „Einwärts, Aufwärts, Vorwärts, Pilgergedanken und Lebenserfahrungen“, Bremen 1886, 8. Aufl. Constanz 1902; „Christus unser einiger Weg zum Vater“, Predigt, Stuttgart 1887; „Das Abschiedslied Kaiser Wilhelms des Großen“, Rede, Bremen 1888; „Das Wort Jesu Christi von der ersten Liebe, Predigt über Offenbarung 2, 1—7“, Cassel 1888; „Des Christen bestes Gebet, ein Pilgerwort für leidende Christen“, Stuttgart 1889; „Münkel, Nachgelassene Schriften nebst einem Lebensbilde des Entschlafenen von O. Mejer“, Hannover 1889; „Pilgerpostille, Predigten für das ganze Kirchenjahr nach freien Texten“, Bremen 1890.

    • Literatur

      Außer dem in Frommel's Schriften enthaltenen reichen biographischen Material sind Tagebücher und Briefe von M. Frommel, Manuscripte und Notizen aus seinem Nachlaß, briefliche Mittheilungen an Oberhofprediger D. Löber, die Generalsuperintendenten D. Schuster und D. Steinmetz, an Oberpfarrer Scriba in Ispringen u. a. in den ausführlichen, auf langjährigem Verkehr mit Frommel beruhenden Aufzeichnungen des Pastors N. von Ruckteschell in Hamburg benutzt, aus denen vorstehende biographische Skizze einen Auszug bildet.

  • Autor/in

    E. Chr. Achelis.
  • Empfohlene Zitierweise

    Achelis, Ernst Christian, "Frommel, Max" in: Allgemeine Deutsche Biographie 49 (1904), S. 202-205 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116839805.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA