Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
Freiherren von Friesen ; sächsische Adelsfamilie
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 139619488 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Friesen

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Zitierweise

Friesen, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd139619488.html [12.12.2019].

CC0

  • Leben

    Sächsische Adelsfamilie, zu der unter anderem gehören: Carl (1551–99), altenburgischer Geheimer Rat, Hofmarschall und Amtshauptmann, kaufte Rötha bei Leipzig 1592 (bis 1945 im Besitz der Familie), Heinrich Liebmann (1591–1653), Vize-Oberhofrichter zu Jena und altenburgischer Landschaftsdirektor, und sein Bruder Stephan (1598–1650), Dompropst zu Naumburg und Stiftspräsident zu Zeitz. Johann Georg Friedrich (1757–1824), sächsischer Geheimer Rat, erwarb sich große Verdienste als Präsident der Hilfs- und Wiederherstellungskommission 1814/15 und als Oberaufseher der Kunstsammlungen, Museen und der Bibliothek in Dresden (s. NND II, 1824). Geschwister sind: Juliane Charlotte (1784–1861), Pröpstin des freiadeligen Magdalenenstifts in Altenburg 1814-56, Louise (1794–1870), sächsische Oberhofmeisterin, Friedrich (1796–1871), sächsischer Wirklicher Geheimer Rat und Präsident der I. Kammer, und Hermann |(1802-82), sächsischer Oberhofmarschall, Kunstfreund und Shakespeareforscher. Von dessen Söhnen war Heinrich (1831–1910) Vorsitzender des Konservativen Landesvereins für Sachsen, Mitglied der I. sächsischen Kammer und des Reichstags (s. BJ XV, Totenliste 1910, Literatur), Ernst (1836-1913) sächsischer Generalmajor (ebenda 18, Totenliste 1913, Literatur) und Karl Freiherr von F.-Miltitz (1847–1928) sächsischer Generalleutnant. Der Sohn Heinrichs, Karl (1865–1929), war sächsischer Generalmajor.

  • Literatur

    zum Gesamtartikel: Ernst v. Friesen, Gesch. d. reichsfrhl. Fam. v. F., 2 Bde., 1899.

  • Autor/in

    Karlheinz Blaschke
  • Familienmitglieder

  • Empfohlene Zitierweise

    Blaschke, Karlheinz, "Friesen" in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 611 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd139619488.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Friesen: v. F., ein in Sachsen ansässiges Geschlecht, dessen Stammgut seit 1592 Rötha bei Leipzig ist und aus dem verschiedene Glieder in sächsischen Staats- und Kriegsdiensten zu Bedeutung gelangt sind. Heinrich v. F., auf Rötha, geb. 1610, 1650 kursächsischer Geheimerath, seit Abr. v. Sebottendorf's Tode 1664 Geheimrathsdirector und gleich jenem eifrig kaiserlich gesinnt, starb 1680 mit Hinterlassung einer stattlichen Bibliothek und anderer reichen Sammlungen. 1653 war er in den Reichsfreiherrnstand erhoben worden.

  • Autor/in

    Flathe.
  • Empfohlene Zitierweise

    Flathe, Heinrich Theodor, "Friesen" in: Allgemeine Deutsche Biographie 8 (1878), S. 87 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd139619488.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA