Lebensdaten
erwähnt 1687, gestorben 1709 oder 1708
Geburtsort
Landsberg am Lech
Sterbeort
Ingolstadt
Beruf/Funktion
Kanonist
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 100127088 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Friderich, Melchior
  • Frederick, Melchior
  • Fridrich, Melchior
  • mehr

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Aus dem Register von NDB/ADB

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Friderich, Melchior, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100127088.html [24.07.2019].

CC0

  • Leben

    Friderich: Melchior F., Canonist, geb. zu Landsberg in Oberbaiern, gest. 28. Juli 1709 (nach Prantl 8. Juli 1708) zu Ingolstadt. Er trat in den Jesuitenorden, wurde in Ingolstadt 1687 Professor der Ethik, 1700 ordentlicher Professor des canonischen Rechts und schrieb unter andern: „Tractatus de foro competente", 1708, Edit. II 1710; „Quaestiones canonicae de decimis“, 1709; „Quaestiones de simonia“, 1709.

    • Literatur

      Mederer, Annales Ingolstad. Acad. III, 59, 97, 121, 123. Kobolt, Baierisches Gel.-Lex. S. 234. Baader, Gel. Baiern I, 349 ff. K. H. von Lang, Geschichte der Jesuiten in Baiern. 1819. S. 183. Prantl, Ludwig-Maximilians-Univ. I, 481, 486, 505, II, 503.

    • Korrektur

      |Der Artikel Friderich, Melchior, ist hier zu streichen, da er S. 390 voce Friederich nochmals folgt (wobei übrigens dahingestellt bleibt, welche Schreibung des Namens die correcte ist. Wir bemerken, daß wir den auf S. 383 stehenden Artikel erst erhielten, als sich das Manuscript des Buchstaben F. längst nicht mehr in unserer Hand befand und dadurch eine Controle nicht mehr möglich war. Die Redaction muß die Verschuldung der Irrung insofern ablehnen).

  • Autor/in

    Steffenhagen.
  • Empfohlene Zitierweise

    Steffenhagen; Schulte, von, "Friderich, Melchior" in: Allgemeine Deutsche Biographie 7 (1878), S. 383-384 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100127088.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Friederich: Melchior F., geb. zu Landsberg in Oberbaiern, Jesuit, in Ingolstadt seit 1687 Professor der Moral, seit 1700 des Kirchenrechts, starb daselbst 28. Juli 1709. Seine Schriften bieten nichts neues, sondern lediglich Wiederholungen aus den damals im Gebrauche befindlichen; sie sind: „Tract. de consanguinitate“. Aug. Vind. 1698; „Emtio et venditio ad legem Dei|et humanam formata“, Dill. 1700. 4.; „Tract. de foro competente“, Ingolst. 1706. 4. 2. Ausg. 1710.

    • Literatur

      Mederer, Annales Ingolst. III. 59. 97. 121. 123. Kobolt, Bair. Gel.-Lex. S. 234. Baader I. Sp. 349.

  • Autor/in

    v. Schulte.
  • Empfohlene Zitierweise

    CC-BY-NC-SA