Lebensdaten
1794 bis 1863
Geburtsort
Leipzig
Beruf/Funktion
Buchhändler ; Verleger
Konfession
evangelische Familie
Normdaten
GND: 116599936 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Fleischer, Georg Friedrich
  • Fleischer, Friedrich
  • Fleischer, Georg Friedrich
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Fleischer, Friedrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116599936.html [24.04.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Benj. (1758–1803), Buchhändler u. Verleger in L., S d. Joh. Gg. (s. Gen. 2) u. d. Maria Christina Graf;
    M Christiane Eleonore Frieder. (1769–1831), T d. Joh. Andr. Lübeck (1723–82), Hofbuchhändler in Bayreuth;
    Ov Wilh. (s. 2);
    1) 1823 Maria (* 1803), T d. Karl Dietr. Schaumburg (1770–1833), Buchhändler in Wien, u. d. Univ.-Buchhändlers-T Josepha Stahel aus Würzburg, 2) Ther. Marie Semmel, Wwe d. Eduard Schumann (B d. Komp. Rob. Sch., 1856); Schwager Konr. Frdr. Schaumburg (1801–77), Buchhändler in Wien.

  • Leben

    Nachdem F. 1819 das Geschäft seines Vaters übernommen hatte, trat er als Verleger mit Titelkupfern (in Lieferungen) zu den Werken Goethes (Ausgabe letzter Hand, um deren Verlag er sich vergeblich bemüht hatte), Schillers und Wielands, nach Zeichnungen von Ramberg, Retsch, Schnorr von Carolsfeld, hervor. „Der junge Feldjäger“ von Ch. Mämpel (mit Vorwort von Goethe, 1826 folgende), Irische Elfenmärchen (übersetzt von den Brüdern Grimm, 1826), Erläuterungen zu den Werken Goethes und Schillers charakterisieren seinen Verlag. Zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten im deutschen Buchhandel des 19. Jahrhunderts wurde er aber erst durch den Ausbau seiner Kommissionsbuchhandlung zu einer der wichtigsten am alten „Leipziger Platz“ (ab 1846, Firma: Carl Friedrich F.) und durch seine Tätigkeit für die damals entstehenden Buchhändlerorganisationen, wobei er noch die sogenannte Leipziger Richtung vertrat. Er war 1833 Mitbegründer und bis 1863 Vorsitzender des Vereins der Buchhändler in Leipzig, wirkte an der Begründung des Börsenblatts für den deutschen Buchhandel (1834) mit, war als Vorsitzender des Verwaltungsausschusses an der Errichtung der ersten Buchhändlerbörse in Leipzig (1836) beteiligt, schuf die Bestellanstalt zur Beschleunigung des Verkehrs zwischen den Leipziger Kommissionsbuchhändlern (1842) und die erste Buchhändlerlehranstalt in Leipzig (1853).

  • Autor/in

    Hans Lülfing
  • Empfohlene Zitierweise

    Lülfing, Hans, "Fleischer, Friedrich" in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 230-231 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116599936.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA