Zimmermann, Walter

Lebensdaten
1892 – 1980
Geburtsort
Walldürn (Baden)
Beruf/Funktion
Botaniker
Konfession
katholisch
Namensvarianten

  • Zimmermann, Walter Max
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Zitierweise

Zimmermann, Walter, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/sfz143046.html [27.02.2026].

CC0

  • Zimmermann, Walter Max

    | Botaniker, * 9.5.1892 Walldürn (Baden), † 30.6.1980 Tübingen. (katholisch)

  • Genealogie

    V Emil (1862–1952), aus Neustadt (Schwarzwald), Amtsrichter in W., 1897 Finanzrat in d. bad. Steuerdirektion in Karlsruhe, 1909 Min.rat, 1914–20 Geh. Oberfinanzrat im Min. d. Finanzen ebd., zuletzt in Freiburg (Br.), S d. Friedrich, Ger.notar, u. d. Emilie Zacher;
    M Maria (1870–1957), T d. August Welte, Geh. Finanzrat in Karlsruhe, u. d. Emilie Kugel;
    1) Karlsruhe 1921 Anna (1894–1950), T d. August Schleiermacher (1857–1953), Dr. phil., 1887 ao. Prof., 1896–1924 o. Prof. f. Theoret. Physik an d. TH Karlsruhe, 1910 GHR (s. Pogg. IV–VII a; DBE), u. d. Elise Turban (1860–1933), 2) Tübingen 1960 Karin Krause, 1959 Dr. rer. nat., Botan.;
    1 S aus 1) Reinhard (* 1928), 3 T aus 1) Hedwig (* 1924), Gerda (* 1926), 1952 Dr. rer. nat., Botan. in T., Ute (* 1930);
    1 T aus 2) Anja;
    Gvv d. 1. Ehefrau Heinrich August Schleiermacher (1816–1892), hess. Finanzmin. in Darmstadt, 1877 WGR (s. Hess. Biogr.), Gvm d. 1. Ehefrau Ludwig Turban (1821–1898), bad. Staatsmin. in Karlsruhe (s. ADB 54; Bad. Biogrr.);
    Schwager Ernst Schleiermacher (1892–1980), Dr.-Ing., 1941–45 o. Prof. f. Wasserbau an d. Dt. TU Brünn, 1957–63 o. Prof. an d. TU Istanbul (s. Hess. Biogr.; W. H. Hager, Hydraulicians in Europe 1800–2000, 2009), Wilhelm Schleiermacher (1904–1977), Dr. phil., Althist., Archäol., 1938–46 u. 1951–66 2. Dir. d. Röm.-German. Komm. in Frankfurt/M. (s. Ber. d. Röm.-German. Komm. 58, 1977, S. I; Nassau. Biogr.).

  • Biographie

    Nach dem Abitur 1910 am Gymnasium in Karlsruhe studierte Z. Naturwissenschaften an der TH Karlsruhe und den Universitäten Freiburg (Br.), Berlin und München. Seit 1913 wieder in Freiburg (Br.), wurde er 1914 zum Kriegsdienst eingezogen (zuletzt Lt. d. Res.). Während des Fronturlaubs legte er 1918 die Staatsprüfung für das Höhere Lehramt ab. 1919 kehrte Z. nach Freiburg (Br.) zurück und wurde 1921 bei Friedrich Oltmanns (1860–1945) am Botanischen Institut der Universität mit einer Arbeit über die Kugelalge Volvox zum Dr. rer. nat. promoviert. Er blieb Oltmanns’ Assistent, bis er 1925 zu Ernst Lehmann (1880–1957) nach Tübingen wechselte, wo er sich im selben Jahr mit reizphysiologischen Studien zum Plagiotropismus für Botanik habilitierte und als Assistent und Privatdozent, seit 1929 als ao. Professor und Kustos, am Botanischen Institut und Garten der Universität v. a. Systematische und Angewandte Botanik lehrte. 1931 trat Z. dem von Lehmann gegründeten Dt. Biologenverband bei, der 1934 dem NS-Lehrerbund angeschlossen wurde. Hier verteidigte er als entschiedener Darwinist die wissenschaftlichen Methoden und Grundsätze der Phylogenetik, ließ aber die radikalen „rassenhygienischen“ Maßnahmen der Nationalsozialisten als „politische Angelegenheit“ jenseits der Naturwissenschaften gelten. Er gehörte nicht der NSDAP an. Am 2. Weltkrieg nahm er als Nachrichtenoffizier, zuletzt im Rang eines Majors, teil.

    Wieder in Tübingen, übernahm Z. 1945 die Leitung des Instituts für Angewandte Botanik und erhielt kurz vor seiner Emeritierung 1960 ein persönliches Ordinariat für Spezielle Botanik. Rufe nach Hohenheim (1938), Karlsruhe und Greifswald (beide 1948) hatte er abgelehnt. Er führte in Tübingen 58 Doktoranden zur Promotion.

    Z. galt als vielseitiger, klassischer Botaniker, der auf unterschiedlichen Gebieten arbeitete: Waren es in Freiburg (Br.) die Algologie, Vegetationskunde (Pflanzengeogr. u. -soziol.) und Reizphysiologie, so befaßte er sich in Tübingen hauptsächlich mit Paläobotanik, Phylogenetik, Evolutionsforschung und praktischem Naturschutz. Unter Oltmanns’ Einfluß entstanden wichtige Arbeiten über Bau, Entwicklung und Verbreitung von Süßwasserund Meeresalgen, wozu er sich u. a. an der|Biologischen Anstalt Helgoland (1920–1922) und der Zoologischen Station Neapel (1924/25) aufhielt. Peter Stark (1888–1932), seit 1922 als Extraordinarius in Freiburg (Br.), bestärkte ihn in der Erforschung pflanzlicher Orientierungsbewegungen, insbesondere von Geotropismen.

    Anfang der 1920er Jahre beschrieben brit. Paläobotaniker neue, aufsehenerregende, sehr gut erkennbare, fossile Pflanzenfunde aus dem Devon, die äußerlich Meeresalgen ähnelten, aber bereits über einfachste Leitungsbahnen primitiver Landpflanzen verfügten.

    Die urtümlichen, algenförmigen Gefäßpflanzen (Psilophyten, heute: Rhinophyten) weckten das Interesse des Freiburger Algenforschers und warfen Grundfragen der Abstammung und Evolution auf, denen Z. dann in Tübingen vorrangig nachging, wo er aus den einfachen, vegetativen Grundgliedern (Telomen) der gleichmäßig verzweigten, blattlosen „Urlandpflanzen“ durch wenige „Elementarprozesse“ die Organe (Sproßachsen, Blätter, Sporangienstände u. a.) der höheren Pflanzen ableitete. Die auf realen, fossilen Belegen beruhende „Telomtheorie“ galt als plausible Erklärung der frühen „Phylogenie der Pflanzen“ (1930, ²1959) und wurde durch Studien zur Phylogenie einzelner Taxa (Moose 1932, Angiospermen 1935, Farne 1938 u. a.) zu einer vieldiskutierten, kausalen „Geschichte der Pflanzen“ (1949) ausgebaut. Für die Tatsache, daß die Stammesgeschichte (Phylogenie) sich aus unzähligen Generationen (Ontogenien) zusammensetzt, führte Z. 1934 den Begriff der Hologenie ein. In der Phylogenie manifestiere sich demzufolge die Anpassung der Individuen im Verlauf der Evolution.

    Morphologisch-genetische Untersuchungen der artenreichen Gattung Pulsatilla (Kuhschellen 1934, 1939) bestärkten ihn in der Überzeugung, daß Mutation, Rekombination und Selektion die wesentlichen Evolutionsfaktoren seien. Die Annahme von „ideellen“ Verwandtschaften und die Vererbung erworbener Eigenschaften lehnte er entschieden ab. Als bedeutender Evolutionstheoretiker zählte er zu den Wegbereitern des Synthetischen Darwinismus in Deutschland, wenngleich er einem morphologischen Artbegriff verhaftet blieb. Zudem antizipierte er mit seinen Methoden der Phylogenetik (1931, 1943) grundlegende Prinzipien der Phylogenetischen Systematik (Kladistik), wie sie der Taxonom Willi Hennig (1913–1976) 1950 umriß. In späteren Arbeiten befaßte sich Z. überdies mit historischen und erkenntnistheoretischen Seiten der Evolutionstheorie.

    Neben seinen botanischen Forschungen betrieb Z. praktischen Naturschutz. 1946 zum Landesbeauftragten (1954–61 Bezirksbeauftragten) für Naturschutz und Landschaftspflege in Südwürttemberg-Hohenzollern bestellt, förderte er die Errichtung staatlicher Stellen für „Ingenieurbiologie“ (1946) sowie „Straßen- und Flußbepflanzung, Lebendbau und Vegetationskartierung“ (1951) und wies mit ihrer Hilfe eine Reihe von Natur- und Landschaftsschutzgebieten aus, darunter das Schönbuch (1961), das größte geschlossene Waldgebiet Württembergs. Mit Konrad Buchwald (1914–2003) und Oswald Rathfelder (1922–2011) begründete er 1952 am Institut für Angewandte Botanik eine einflußreiche „Tübinger Schule“ für Naturschutz und Landschaftspflege.

  • Auszeichnungen

    |Mitgl. d. Dt. Bot. Ges., d. Dt. Ges. f. Vererbungswiss., d. Ver. f. Vaterländ. Naturkde. in Württ. u. d. Bundes f. Vogelschutz (1946–51, Landesvors. in Württ.-Hohenzollern);
    korr. Mitgl. d. Botanical Soc. of America;
    Ehrenmitgl. d. Zool.-Botan. Ges. Wien, d. Soc. botanique de France u. d. Verbandes Dt. Biologen;
    Serge-v.-Bubnoff-Medaille d. Geol. Ges. in d. DDR (1961);
    BVK 1. Kl. (1962);
    Verdienstmedaille d. Landes Baden-Württ. (1978);
    – Eponym f. e. Gattung fossiler Pflanzen Zimmermannioxylon (1962).

  • Werke

    Weitere W Zur Entwickelungsgesch. u. Zytol. v. Volvox, in: Jbb. f. wiss. Botanik 60, 1921, S. 256–94 (Diss.);
    Unterss. über d. plagiotropen Wuchs v. Ausläufern, ebd. 63, 1924, S. 390–466 (Habil.schr.);
    Zytol. Unterss. an Sphacelaria fusca Ag, e. Btr. z. Entwicklungsphysiol. d. Zelle, in: Zs. f. Botanik 15, 1923, S. 113–75;
    Über Algenbestände aus d. Tiefenzone d. Bodensees, z. Ökol. u. Soziol. d. Tiefseepflanzen, ebd. 20, 1927, S. 1–35;
    Neue u. wenig bekannte Kleinalgen v. Neapel, I–V, ebd. 23, 1930, S. 419–42;
    Helgoländer Meeresalgen, I–VI, Btrr. z. Morphol., Physiol. u. Ökol. d. Algen, in: Wiss. Meeresunterss., Abt. Helgoland, N. F. 16, 1925, S. 1–25;
    Die Georeaktionen d. Pflanzen, in: Ergebnisse d. Biol. 2, 1927, S. 116–256;
    Pflanzensoziol., in: Forsch. z. Völkerpsychol. u. Soziol. 10, 1931, S. 19–69;
    Arb.weise d. botan. Phylogenetik u. anderer Gruppierungswiss., in: E. Abderhalden (Hg.), Hdb. d. biol. Arb.methoden, Abt. 9, T. 3, 1931, S. 941–1053;
    Phylogenie, in: F. Verdoorn (Hg.), Manual of Bryology, 1932, S. 433–64, Nachdr. 1967;
    Research on Phylogeny of Species and of Single Characters, in: The American Naturalist 68, 1934, S. 381–84;
    Grundfragen d. Deszendenzlehre, 1934;
    Genet. Unterss. an Pulsatilla I–III, in: Flora 129, 1934, S. 158–234, u. IV, ebd. 133, 1939, S. 417–92;
    Unterss. z. Gesamtphylogenie d. Angiospermen I, in: Beih. z. Botan. Zbl., Abt. A 53, 1935, S. 95–121, II, in: Jbb. f. wiss. Botanik 81, 1935, S. 239–326, III u. IV, ebd. 82, 1935, S. 233–72;
    Rassen- u. Artbildung b. Wildpflanzen, in: Forsch. u. Fortschritte 11, 1935, S. 272–74;
    Strenge Objekt/Subjekt-Scheidung als Voraussetzung wiss. Biol., in: Erkenntnis 7, 1937/38, S. 1–44;
    Phylogenie, in: F. Verdoorn (Hg.), Manual of Pteridology, 1938, S. 558–618;
    Die Telomtheorie, in: Der Biologe 7, 1938, S. 385–91;
    Verer|bung „erworbener Eigenschaften“ u. Auslese, 1938, ²1969;
    Die Methoden d. Phylogenetik, in: G. Heberer (Hg.), Die Evolution d. Organismen, 1943, S. 20–56;
    Grundfragen d. Evolution, 1948, ²1968;
    Gesch. d. Pflanzen, 1949, ²1969, span. 1976;
    Erkenntnistheoret. Grundsätze d. Phylogenetik, in: Studium Generale 2, 1949, S. 41–52;
    Evolution, d. Gesch. ihrer Probleme u. Erkenntnisse, 1953;
    Die Auseinandersetzung mit d. Ideen Darwins, Der „Darwinismus“ als ideengeschichtl. Phänomen, in: G. Heberer u. F. Schwanitz (Hg.), Hundert J. Evolutionsforsch., 1960, S. 290–354;
    Unser heutiges Wissen v. d. Evolution, in: K. F. Bauer (Hg.), Med. Grundlagenforsch. 3, 1960, S. 655–705;
    Die Telomtheorie, 1965;
    Evolution u. Naturphilos., 1968;
    unvollst.

  • Werke

    W-Verz.: Biol.-Dokumentation 19, 1982, S. 10329 f.

  • Literatur

    |R. Daber, in: Berr. d. Geol. Ges. in d. DDR 6, 1961, S. 345–47;
    ders., in: Gleditschia 9, 1982, S. 321–24 (P);
    ders. u. L. Rüffle (Hg.), Höhere Pflanzen d. geol. Vergangenheit, FS z. 100. Geb.tag v. W. Z., Wiss. Zs. d. HU, R. Math./Naturwiss. 41, 1992, H. 1;
    O. Rathfelder, W. Z. als Beauftragter f. Naturschutz u. Landschaftspflege, in: Veröff. d. Landesstelle f. Naturschutz u. Landschaftspflege Baden-Württ. 30, 1962, S. 7–9;
    ders., ebd. 51/52, 1980, S. 765–67;
    K. Mägdefrau, W. Z.s botan. Werk, ebd. 30, 1962, S. 10–18 (W-Verz.);
    Landesstelle f. Naturschutz u. Landschaftspflege Baden-Württ. (Hg.), FS z. 80. Geb.tag v. W. Z., ebd. 40, 1972;
    M. C. Boulter, in: Internat. Organisation of Palaeobotany Newsletter 12, 1980, S. 10;
    W. Weber, W. Z., Botaniker, Phylogenetiker, Naturschützer, in: Jhh. d. Ges. f. Naturkde. in Württ. 137, 1982, S. 166–71 (W-Verz., P);
    M. J. Donoghue u. J. W. Kadereit, W. Z. and the Growth of Phylogenetic Theory, in: Systematic Biology 41, 1992, S. 74–85;
    U. Hoßfeld, Die Entstehung d. Modernen Synthese im dt. Sprachraum, in: Stapfia 56, 1998, S. 185–226;
    T. Potthast u. ders., W. Z., Phylogenetik, Evolutionstheorie u. Naturschutz, in: U. Wiesing, K.-R. Brintzinger, B. Grün, H. Junginger u. S. Michl (Hg.), Die Univ. Tübingen im NS, 2010, S. 457–60;
    R. Claßen-Bockhoff, Plant Morphology, The Historic Concepts of Wilhelm Troll, W. Z. and Agnes Arber, in: Ann. of Botany 88, 2001, S. 1153–72;
    T. Junker, W. Z. (1892–1980), in: I. Jahn u. M. Schmitt (Hg.), Darwin &
    Co., e. Gesch. d. Biol. in Portraits, Bd. 2, 2001, S. 275–95 u. 538–40 (P);
    ders., Die Zweite Darwinsche Rev., Gesch. d. Synthet. Darwinismus in Dtld. 1924 bis 1950, 2004, S. 237–51 (P);
    B. Häcker, 50 J. Naturschutzgesch. in Baden-Württ., 2004, S. 43 f., 290 f. (P);
    G. Natho, in: Feddes Repertorium 119, 2008, S. 121–23 (P);
    D. Williams, M. Schmitt u. Q. Wheeler (Hg.), The Future of Phylogenetic Systematics, The Legacy of Willi Hennig, 2016;
    G. C. Hirsch, Index biologorum, 1928, S. 339;
    J. H. Barnhart, Biogr. Notes upon Botanists 3, 1965, S. 541;
    F. A. Stafleu u. R. S. Cowan, Taxonomic Literature 7, ²1988, S. 542 f.;
    I. Jahn (Hg.), Gesch. d. Biol., ³1998, S. 1000 (P);
    Lex. d. Biologie, Bd. 14, 2004, S. 468 (P);
    Kürschner, Gel.-Kal. 1928/29–83;
    Wi. 1935–73;
    Complete DSB;
    Lex. Naturwiss. (P);
    Lex. Bryologen (P);
    Biogr. Enz. Naturwiss.;
    Lex. bed. Naturwiss. (P);
    Personenlex. Drittes Reich ;
    Qu BA-Mil.archiv Freiburg (Br.);
    Archiv d. Univ. Tübingen.

  • Autor/in

    Ekkehard Höxtermann
  • Zitierweise

    Höxtermann, Ekkehard, "Zimmermann, Walter Max" in: Neue Deutsche Biographie 28 (2024), S. 717-719 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/sfz143046.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA