Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
Basler Familie
Konfession
reformiert
Normdaten
GND: 121018032 | OGND | VIAF: 3316711
Namensvarianten
  • Faesch
  • Fäsch
  • Faesch

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Fäsch, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd121018032.html [22.02.2024].

CC0

  • Biographie

    Seit 1409 in Basel eingebürgertes Geschlecht, seit 1491 im Rat. Im 15. und 16. Jahrhundert brachte es Goldschmiede und Steinmetzen, im 17. und 18. Jahrhundert Juristen, Diplomaten und Offiziere hervor, unter anderem die Goldschmiede Jeremias ( 1632), Hans Jakob I ( 1754) und Hans Jakob II ( 1754). Von Remigius siehe Genealogie (2) stammen ab: Johann-Jacob (1570–1652) und sein Sohn Johann Jacob (1610–48), beide Professoren der Rechte in Basel, Johann Rudolf (1572–1659), Bürgermeister und Diplomat, und seine Nachkommen Remigius (1595–1667), Professor der Rechte, großer Sammler und Gründer des Faeschischen-Museums, eines äußerst reichhaltigen Kunst- und Raritätenkabinetts, dessen Bestände heute in den verschiedenen staatlichen Basler Sammlungen zerstreut sind, Christoph (1611–83), Professor der Geschichte, Emanuel (1646–93), kurkölnischer Brigadegeneral, dann Dreizehnerherr in Basel und eidgenössischer Kriegskommissär, Sebastian (1647–1712), Professor der Rechte und Stadtsyndikus, Numismatiker, Bonifotius (1651–1713), Professor der Rechte, Johann Rudolf (1680–1762), Oberst der Landmiliz und Bürgermeister in Basel, und Isaak (1687–1758), holländischer General-Gouverneur von Curaçao. Ferner: Johann Rudolph (1668–1751), württembergischer Wirklicher Geheimrat, Gesandter, Vizeregierungspräsident in Mömpelgard, Joseph Fesch (1763–1839), Kardinal, Erzbischof von Lyon, Großalmosenier von Frankreich (Stiefonkel Napoleons I.), Johann Rudolf (1758–1817), Professor der Rechte, Kenner und Sammler altdeutscher Meister, Emil (1865–1915), Architekt.

  • Literatur

    zur Gesamtfamilie: HBLS; ThB;
    Schweizer. Geschl.buch VI, 1936, S. 164-80;
    zu Joh. Rudolf ( 1762):
    A. Burckhardt, in: Basler Biogr. III, 1905, S. 55-70;
    zu Joseph:
    J. Schneider, ebd., S. 71-114 (P).

  • Autor/in

    Hans Eberhard Scholze
  • Familienmitglieder

  • Zitierweise

    Scholze, Hans Eberhard, "Fäsch" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 741 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd121018032.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA