Lebensdaten
vermutlich um 1430 – 1483
Geburtsort
Bern
Sterbeort
Lenzburg
Beruf/Funktion
Baumeister ; Steinmetz ; Werkmeister
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 134213246 | OGND | VIAF: 47973905
Namensvarianten
  • Moritz von Ensingen (von ist kein Adelsprädikat)
  • Ensingen, Moritz von (von ist kein Adelsprädikat)
  • Ensinger, Moritz
  • mehr

Quellen(nachweise)

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Ensinger, Moritz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd134213246.html [25.06.2024].

CC0

  • Genealogie

    V Matthäus s. (2);
    B Vincenz s. (4);
    Dorothea.

  • Biographie

    E. wird zuerst 1449 als Geselle am Ulmer Münsterbau erwähnt, wurde später Nachfolger seines Vaters und 1465 auf 10 Jahre angestellt, 1470 dann auf Lebenszeit. Ihm ist vor allem die Einwölbung des Mittelschiffs und Fortführung des Turmbaues zuzuschreiben. E. wurde in Nördlingen, Sankt Georg (1472) und München, Liebfrauenkirche (1474) als Gutachter zu Rate gezogen. Etwa 1477 scheint er seine Tätigkeit für Ulm aufgegeben zu haben, 1478 erwarb er das Bürgerrecht in Konstanz und kaufte ein Haus, das er bereits 1479 wieder verkaufte. 1481 schloß er einen Vertrag mit der Stadt Bern bis zur Vollendung des Münsters als Werkmeister, übte dies Amt aber nur kurze Zeit aus. Während seiner letzten Krankheit wohnte er in Lenzburg. – E.s wesentliches Verdienst ist die Fortsetzung des Ulmer Münsterbaues in der Tradition seiner Familie. Aus seinem Vertrag mit der Stadt Ulm geht hervor, daß er auch über Kenntnisse im Städtebau und Befestigungswesen verfügte.

  • Literatur

    P. Booz, Der Baumeister d. Gotik, = Kunstwiss. Stud. 27, 1956. – Veröff. z. Münster in Bern.

  • Porträts

    Gem. v. unbek. Meister, 1482 (früher Ulm, Münster, jetzt Mainz, Mus.).

  • Autor/in

    Roswitha Beyer
  • Zitierweise

    Beyer, Roswitha, "Ensinger, Moritz" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 539 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd134213246.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA