Lebensdaten
1578 bis 1653
Geburtsort
Hamburg
Sterbeort
Hamburg
Beruf/Funktion
Bürgermeister von Hamburg
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 116437960 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • von Eitzen, Albrecht (von ist kein Adelsprädikat)
  • Eitzen, Albrecht von
  • von Eitzen, Albrecht (von ist kein Adelsprädikat)
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Zitierweise

Eitzen, Albrecht von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116437960.html [21.05.2019].

CC0

  • Genealogie

    Ob eines Stammes mit der Fam. des luth. Theologen Paul v. Eitzen ( 1598, s. NDB IV) ist nicht zu ermitteln;
    V Daniel ( 1603) aus Uelzen, Kaufm., Oberalter u. 1596-1603 Senator in Hamburg, S des Ratsherrn Joh. in Uelzen u. der Barbara Chüden aus Salzwedel;
    M Margaretha, T des Bgm. Albert Hackmann (1521–80);
    Hamburg 1609 Gesa (1587–1650), T des braunschweigischen Kriegsrats u. Hamburger Bürgers Ludolf v. Schöningen;
    3 S, 4 T, u. a. Sebastian Ludolf (1616–65), Oberst des Prinzen v. Oranien, Stallmeister in Hamburg, Günther Erich (1621–86), Dr. iur., Domdekan in Hamburg, Barb. Elis. ( Barthold Moller, 1667, Bgm. in Hamburg), Margarete ( Barthold Twestreng, 1668, Bgm. in Hamburg, s. ADB 39).

  • Leben

    Durch 13jähriges Studium der Rechte (Licentiatus iur.) in Rostock, Jena, Marburg und Leiden, unterbrochen durch ausgedehnte Reisen in Frankreich, Belgien und Italien und Kriegsdienste in Ungarn und in den Niederlanden, für den staatsmännischen Beruf wohl vorbereitet, wurde Eitzen sofort nach seiner Rückkehr 1610 in den Hamburger Rat gewählt. In den Wirren des 30jährigen Krieges war er, seit 1623 Bürgermeister, das unbestrittene Haupt der kaiserlichen Partei in Hamburg und arbeitete dauernd mit den kaiserlichen Residenten sowohl gegen die dänisch-schwedischen wie gegen die englisch-holländischen Strömungen in Stadt und Rat. Gegen seinen Willen 1630 in dem letzten selbständig geführten Feldzug einer deutschen Stadt zum Admiral der hamburgischen Flotte gegen Christian IV. von Dänemark ernannt, vermochte er infolge widriger Umstände nicht zu verhindern, daß die Dänen vorübergehend die volle Herrschaft über die Elbe erhielten. In dem deshalb zwischen dem Kaiser, Hamburg und Dänemark ausgebrochenen Papierkrieg konnte Eitzen die wegen des kläglichen Ausgangs gegen ihn persönlich erhobene Beschuldigung der Feigheit entkräften. Doch blieb er in der Stadt wegen seines hochfahrenden Wesens unbeliebt.

  • Literatur

    G. Buek, Genealog, u. biogr. Notizen üb. d. hamburg. Bgm., 1840, S. 74 ff.;
    A. Heskel, in: Zs. d. Ver. f. Hamburg. Gesch. 31, 1930, S. 104 ff., 36, 1937, S. 140 ff., 37, 1938, S. 16 ff.

  • Portraits

    Kupf. v. B. Iselburg nach A. Petersen (Staatsarchiv Hamburg).

  • Autor/in

    Heinrich Reincke
  • Empfohlene Zitierweise

    Reincke, Heinrich, "Eitzen, Albrecht von" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 426 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116437960.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA