• Genealogie

    V Jakob Ackermann, Gutspächter in Makofen;
    M Maria Augsburger aus Regensburg;
    1902 mit Marie Kahmann, Gutsbesitzerstochter aus Westpreußen; 2 T.

  • Leben

    A. erhielt die theoretische Ausbildung an der Landwirtschaftsschule Schafhof - Nürnberg, die saatbaulich-praktische auf einer hessischen Domäne. Seine Vorliebe galt der pflanzenzüchterischen Verbesserung landwirtschaftlicher Kulturpflanzen. Er begründete 1903 die Saatzuchtwirtschaft A.-Irlbach (Niederbayern), wo er vier Gersten- und drei Winterweizensorten züchtete. 1913 ging A. schon zur planmäßigen Kreuzungszüchtung über. Seine Isaria-Braugerste (1924), die zur Leistungssteigerung im Braugerstenanbau in Ertrag und Güte sehr wesentlich beitrug, konnte als führende Sorte mit hervorragender ökologischer Streubreite in ganz Europa Boden gewinnen. Zahlreiche Auszeichnungen (Staatspreise, Staatsmedaillen) wurden der Züchtung zuteil. A. war maßgeblich beteiligt am Aufbau der Verbände deutscher Pflanzenzuchtbetriebe (Ehrenmitglied). Seit 1925 war er Landesökonomierat; 1928 wurde er Kuratoriumsmitglied der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft, des Instituts für Züchtungsforschung und Dr. ing. h. c. der Technischen Hochschule München.

  • Literatur

    Wenzel; Nachruf, in: Dt. Landwirtschaftl. Presse, 1938, S. 123 (P.)

  • Portraits

    Ölgem. v. Leo Samberger im Besitz d. Familie A. in Irlbach, Abb. in: 25 J. Pflanzenzucht Saatzuchtwirtschaft Irlbach, 1928.

  • Autor/in

    Gustav Aufhammer
  • Empfohlene Zitierweise

    Aufhammer, Gustav, "Ackermann, Jakob" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 37 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd133231259.html#ndbcontent

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