Lebensdaten
1862 bis 1950
Geburtsort
Stettin
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Zoologe
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116316683 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Apstein, Carl Heinrich
  • Apstein, Carl
  • Apstein, Carl Heinrich
  • mehr

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Apstein, Carl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116316683.html [24.03.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Adolph Apstein, Heeresproviantmeister;
    M Minna Westphalen;
    Kiel 24.6.1905 Anna Süverkrüp;
    3 T.

  • Leben

    A. verlebte seine Jugend in Tilsit, Coburg und Naumburg, besuchte die Schule in Halle/Saale und die Universitäten Leipzig, Freiburg (Breisgau) und Kiel. 1889 promovierte er in Kiel zum Dr. phil. und wurde Assistent am Zoologischen Institut. 1890-95 führte er Untersuchungen von Süßwasser-Plankton an holsteinischen Seen durch. 1898 habilitierte er sich an der Universität Kiel. 1898-99 nahm er an der Deutschen Tiefsee-Expedition („Valdivia“) teil. 1902-11 war er Assistent am Laboratorium für Internationale Meeresforschung. 1906 wurde er außerordentlicher Professor in Kiel. Lange Zeit war er auch Mitarbeiter an den Forschungen des deutschen Seefischereivereins. 1911 erhielt er eine wissenschaftliche Beamtenstelle an der Akademie der Wissenschaften in Berlin, in derer eine umfangreiche Herausgebertätigkeit auf dem Gebiete der Zoologie entfaltete, u. a. auch als Schriftleiter des „Tierreichs“, und von der er 1927 in den Ruhestand trat. Er war auch Mitglied der internationalen Nomenklaturkommission und von 1918-46 Schriftführer der Deutschen Zoologischen Gesellschaft. 1943, nunmehr 80jährig, legte er seine Herausgebertätigkeit am „Zoologischen Bericht“ (seit 1921) und an den „Verhandlungen der deutschen zoologischen Gesellschaft“ (seit 1918) nieder.

  • Werke

    Das Süßwasser-Plankton, 1896;
    Tierleben d. Hochsee, 1905;

    Periodica Zoologica, 1938 (mit K. Wasikowski);
    zahlreiche Arbb. üb. Plankton. Anneliden. Salpen. Fische, Algen u. zoolog. Nomenklatur; Mithrsg.:
    Ergebnisse d. Plankton-Expedition d. Humboldt-Stiftung, 1892–1922;

    Wiss. Meeresunterss., Abt. Helgoland, Abt. Kiel, 1894 ff.;

    Wiss. Ergebnisse d. dt. Tiefsee-Expedition auf d. Dampfer „Valdivia“ (Forts., mit A. Brauer u. E. Vanhöffen), 24 Bde., 1902–40;

    Nord. Plankton. 1901-33 (mit K. Brandt).

  • Literatur

    Rhdb. I, 1930 (P);
    A. Hase, In memoriam C. A., in: Naturwiss. Rdsch., Jg. 3, 1950, S. 283 f.;
    Wi. X, 1935;
    Kürschner, Gel.-Kal., 1950.

  • Autor/in

    Eberhard Stechow
  • Empfohlene Zitierweise

    Stechow, Eberhard, "Apstein, Carl" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 331 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116316683.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA