Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
Künstlerfamilie
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 139802738 | OGND | VIAF: 102648030
Namensvarianten
  • Blesendorf
  • Blesendorph

Literatur(nachweise)

Verknüpfungen

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Zitierweise

Blesendorf, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd139802738.html [12.05.2021].

CC0

  • Leben

    Blesendorf. Berliner Künstlerfamilie von mittelmäßiger Bedeutung. — Joachim Ernst B.Blesendorf, Architekt, geb. 1640 zu Zielenzig, 1677 durch eine Stückkugel bei der Belagerung von Stettin, ging 1666—68 auf kurfürstliche Kosten nach Italien und Rom, avancirte sehr schnell, starb aber, ehe er Gelegenheit gehabt sich dauernd auszuzeichnen. — Samuel B.Blesendorf, Maler und Kupferstecher, wurde 1690 Hofkupferstecher und 1706. Seine zahlreichen Stiche für den Buchhandel sind durchaus nicht bedeutend. Unter den größeren Blättern ist der Stich nach dem Gemälde von C. Netscher: „Johann Friedrich von Ansbach nebst Gemahlin“ der werthvollste. Den größten Ruf erwarb er als Emailmaler. Einiges von diesen Emailminiaturen besitzt das Berliner Museum. An der 1695 gegründeten Kunstakademie war er Professor. — Constantin Friedrich B.Blesendorf, Maler und Kupferstecher, erhielt 1707 den Posten seines Bruders und starb hochbetagt 1754 an den Folgen eines Falles. Er stach mancherlei nach den Zeichnungen von Schlüter und Eosander. Auch als Miniaturmaler erwarb er sich Ruf. Viele Kupferstiche wurden von beiden Brüdern gemeinsam gearbeitet.

  • Autor/in

    Dohme.
  • Empfohlene Zitierweise

    Dohme, Robert, "Blesendorf" in: Allgemeine Deutsche Biographie (), S. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd139802738.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA