• Leben

    Deahna: Heinrich Wilhelm Feodor D., Mathematiker, geb. zu St. Johannis bei Baireuth 8. Juli 1815, zu Fulda 8. Jan. 1844. Er studirte in Göttingen, wo er eine im Juni 1834 gestellte Preisfrage über die Trägheitsmomente der fünf regelmäßigen Körper bezogen auf eine durch den Mittelpunkt des betreffenden Körpers hindurchgehende Axe einer Bearbeitung unterzog, welche den 4. Juni 1835 „des Preises vollkommen würdig gefunden“ wurde. Außer dieser Preisschrift veröffentlichte D. noch zwei Abhandlungen in Crelle's Journal Vd. XX. (Berlin 1840): „Ein neuer Beweis für die Auflösbarkeit der algebraischen Gleichungen durch reelle oder imaginäre Werthe der Unbekannten“ und „Ueber die Bedingungen der Integrabilität lineärer Differentialgleichungen erster Ordnung zwischen einer beliebigen Anzahl veränderter Größen“, deren erstere auf der Betrachtung einer Curve beruht, von welcher bewiesen wird, daß sie eine geschlossene Linie bilde, während die zweite einen Satz aus der Variationsrechnung zu Grunde legt. D. wurde 1843 als Hülfslehrer am Gymnasium zu Fulda angestellt.

    • Literatur

      Vgl. Göttingische gelehrte Anzeigen, Jahrgang 1834, S. 1054 und 1835, S. 1026. Poggendorff, Biogr.-litter. Handwörterbuch, Bd. I, S. 531, Leipzig 1863.

  • Autor/in

    Cantor.
  • Empfohlene Zitierweise

    Cantor, Moritz, "Deahna, Heinrich Wilhelm Fedor" in: Allgemeine Deutsche Biographie 4 (1876), S. 790 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd12290740X.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA