Lebensdaten
1657 bis 1696
Beruf/Funktion
Fürst von Nassau-Dietz
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 122000064 | OGND | VIAF: 55017966
Namensvarianten
  • Heinrich Casimir II.
  • Heinrich Casimir II. von Nassau-Dietz
  • Nassau, Heinrich Casimir Fürst von
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Zitierweise

Heinrich Casimir, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd122000064.html [18.09.2020].

CC0

  • Leben

    Heinrich Casimir, Fürst von Nassau-Diez, geb. am 18. Jan. 1657, Sohn des Wilhelm Friedrich von Nassau-Diez und der Albertine Agnes von Oranien. Er regierte seit dem Tode seines Vaters (1664) unter der Vormundschaft seiner Mutter, bis er nach erlangter Volljährigkeit im J. 1680 einen Separationsvertrag schloß. Obwol er mehr als seine nächsten Vorgänger seinen nassauischen Erblanden Aufmerksamkeit schenkte (erwähnt sei sein Proceß gegen Achatius von Hohenfeld, den von seinem Vater eingesetzten Oberamtmann der Grafschaft Diez, und ein Vergleich mit Hessen wegen der Vogtei Ems), lebte er gleich diesen am liebsten in den Niederlanden, denselben seine Dienste widmend. Beim Tode des Vaters erbte er die Statthalterschaft über Friesland und Gröningen, wurde noch in demselben Jahre General über die Miliz dieser Provinzen und 1674 Statthalter zu Drente. 1675 wurde die Statthalterschaft über Friesland eine für seine Nachkommenschaft erbliche Würde. 1689 zum Range eines Feldmarschalls der vereinigten Niederlande emporgestiegen, gelangte er 1693 zu der Stellung eines Comthurs der Deutschordensballei Utrecht. Am 15. März 1696 starb er zu Leuwarden. Ihn überlebte seine Gemahlin Amalie von Anhalt-Dessau, die ihm 9 Kinder schenkte, von denen Johann Wilhelm Friso (geb. am 4. August 1687) ihm in der Regierung nachfolgte.

    • Literatur

      C. H. v. Rauschard, Nass. Geschlechtstafel des Otton. Stammes, 1789, Mser. C. D. Vogel, Beschreibung des Herzogthums Nassau, 1843.

  • Autor/in

    Joachim.
  • Empfohlene Zitierweise

    Joachim, Ernst, "Heinrich Casimir" in: Allgemeine Deutsche Biographie 11 (1880), S. 553 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd122000064.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA