Lebensdaten
1796 bis 1869
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Komponist ; Berliner Organist ; Musikdirektor
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 119307499 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Bach, August Wilhelm
  • Bach, A. W.
  • Bach, August
  • mehr

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Zitierweise

Bach, August Wilhelm, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd119307499.html [10.12.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Gottfried Bach, Sekretär am Lotterieamt und Organist an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin;
    M Friederike Marie Rechholtz (1765–1807).

  • Leben

    Die erste musikalische Ausbildung erhielt B. bei seinem Vater, dann unterrichteten ihn K. Zelter (Kontrapunkt), L. Berger (Klavier) und C. W. Henning (Violine). 1814 wurde er Organist an der Gertrauden-, 1816 an der Marienkirche. Er bildete F. Mendelssohn im Orgelspiel aus. 1822 berief Zelter ihn an das im gleichen Jahr gegründete Königliche Institut für Kirchenmusik (1832 Nachfolger Zelters, 1858 Professor). B., der auch Lehrer an der Berliner Akademie der Künste war, errang mit seinen Werken keine nachhaltigen Erfolge, hingegen war sein „Choralbuch für das Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für evangelische Gemeinden“ (Berlin 1830) weit verbreitet.

  • Werke

    Bonifacius, Oratorium, 1832;
    Psalm 100, 1840;

    Iphigenia in Delphi, Drama;

    Lieder (auf Texte v. K. A. Kahlert);
    Klavier- und Orgelmusik.

  • Literatur

    H. Mendel-A. Reissmann, Musikal. Conversationslex., 1870;
    Riemann.

  • Portraits

    ehemals in d. Bibl. d. Singakademie zu Berlin (verschollen); Bleistiftzeichnung v. A. Menzel „Bach am Klavier“ stellt wahrsch. B. dar (Slgg. d. Staatl Museen, Berlin).

  • Autor/in

    Rudolf Elvers
  • Empfohlene Zitierweise

    Elvers, Rudolf, "Bach, August Wilhelm" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 491 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119307499.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA