Dates of Life
1796 bis 1857
Place of birth
Hannover
Place of death
Rom
Occupation
Maler ; Landschaftsmaler
Religious Denomination
evangelisch,katholisch
Authority Data
GND: 119028298 | OGND | VIAF
Alternate Names
  • Ahlborn, August Julius Wilhelm
  • Ahlborn, August
  • Ahlborn, August Julius Wilhelm
  • more

Places

Map Icons
Marker Geburtsort Place of birth
Marker Wirkungsort Place of activity
Marker Sterbeort Place of death
Marker Begräbnisort Place of interment

Localized places could be overlay each other depending on the zoo m level. In this case the shadow of the symbol is darker and the individual place symbols will fold up by clicking upon. A click on an individual place symbol opens a popup providing a link to search for other references to this place in the database.

Citation

Ahlborn, August, Index entry in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd119028298.html [26.05.2019].

CC0

  • Genealogy

    V Christian Heinrich Ahlborn, Schneidermeister in Hannover;
    M Dorothea Elisabeth Röllecke;
    Berlin Dezember 1832 Therese († 27.9.1841 Assisi), T des Oberbergrates Martin in Berlin; kinderlos.

  • Life

    A. trat 1819 in die Berliner Kunstakademie ein und wurde Schüler von K. W. Wach. Er gehörte nach dem Vorbilde K. F. Schinkels anfangs der klassischen Richtung der Landschaftsmalerei an und war seit 1833 Mitglied der Kunstakademie in Berlin. 1826 erhielt er den Akademiepreis und ging 1827 nach Rom. Dort war er einer der Mitbegründer des Römischen Kunstvereins. Nach langen Vorbereitungen konvertierte er zusammen mit seiner Frau (15.8.1837). Seine italienischen Landschaften waren wie seine Motive aus Norddeutschland und Tirol von den Zeitgenossen sehr geschätzt. A.s Landschaften sind in der Feinheit ihrer Durchführung ein bezeichnender Ausdruck der Biedermeierzeit. Werke von A. befinden sich in den Museen zu Basel, Berlin, Hamburg und Hannover.

  • Literature

    ADB I;
    W. Sander, Das Leben d. Malers W. A., dargestellt nach hinterlassenen Tagebüchern u. Briefen, 21894;
    F. Noack, Das Deutschtum in Rom seit d. Ausgang d. MA, 1927;
    I. Magnussen, Des Malers W. A. Lebensschicksale, 1935 (P);
    W. Lampe, Hannover als kulturelles Zentrum, in: Jb. d. Geogr. Ges. zu Hannover, 1940/41, S. 383;
    H. Geller, Ernste Künstler-fröhliche Menschen, 1947 (P);
    ders., Die Bildnisse d. dt. Künstler in Rom 1800–30, 1952 (P);
    ThB;
    Bénézit I, 1948.

  • Portraits

    Ölgem., Selbstbildnis mit Bruder Karl, 1827 (Hannover, Prov.-Mus.);
    Bleistiftzeichnung v. G. J. Felsing, 1831 (Darmstadt, Slg. Heinr. Kuntz);
    Selbstbildnis, Hannover Kestner Mus.

  • Author

    Margarete Braun-Ronsdorf
  • Citation

    Braun-Ronsdorf, Margarete, "Ahlborn, August" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 107 [online version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119028298.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Life

    Ahlborn: August Wilhelm Julius A., Landschaftsmaler, geb. zu Hannover 11. Oct. 1796, zu Rom 24. Aug. 1857. Er lernte zuerst bei Wach in Berlin, ging dann 1827 nach Italien, wo er besonders zu Florenz, Ascoli und Rom seinen dauernden Aufenthalt nahm. Er trat hier auch zur katholischen Kirche über. Die Motive seiner Bilder entnahm er begreiflicher Weise hauptsächlich der italienischen Natur; doch malte er auch verschiedene|nordische Landschaften. Seine italienischen Bilder erhielten ihrer Zeit viel Beifall, während man sie jetzt als bunt und hart verurtheilt, viele davon gingen in den Besitz der königlichen Familie von Preußen über. Auch einige Bildnisse und religiöse Darstellungen gingen aus seinem Pinsel hervor.

  • Author

    W. Schmidt.
  • Citation

    Schmidt, Wilhelm, "Ahlborn, August" in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 158-159 [online version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119028298.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA