Lebensdaten
1798 bis 1852
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 117584487 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Lange, Johann Lobegott Ferdinand
  • Lange, Joh. Lobegott Ferdinand

Quellen(nachweise)

Zitierweise

Lange, Johann Lobegott Ferdinand, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117584487.html [26.09.2020].

CC0

  • Leben

    Lange: Johann Lobegott Ferdinand L. ward am 26. Sept. 1793 zu Colmnitz im sächsischen Erzgebirge geboren, erhielt seine Vorbildung auf dem Lyceum zu Freiberg, studirte zunächst zu Leipzig Philosophie und Theologie, ging 1818 nach Jena, promovirte hier 1819 als Dr. phil., 1823 als Baccal. theol., habilitirte sich 1824 in der theologischen Fakultät, ward 1828 außer ordentlicher Professor der Philosophie, 1839 ordentlicher Honorarprofessor der Theologie und starb den 21. Novbr. 1852 am Nervenfieber. Er vertrat mit Eifer und bedeutender Gelehrsamkeit den Standpunkt des biblischen Rationalismus, wie besonders erhellt aus der (Röhr gewidmeten) „Anleitung zum Studium der christlichen Theologie, nach den Grundsätzen des biblischen Rationalismus“ (Jena 1841) und der „Apologie des christlichen Offenbarungsglaubens“ (Jena 1823). Seine Schriften verzeichnet Job. Günther, Lebensskizzen der Professoren der Universität Jena (1856).

  • Autor/in

    B. Pünjer.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pünjer, Bernhard, "Lange, Johann Lobegott Ferdinand" in: Allgemeine Deutsche Biographie 17 (1883), S. 642 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117584487.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA