Lebensdaten
1797 bis 1859
Geburtsort
Herdringen
Sterbeort
Köln
Beruf/Funktion
Politiker ; verdient um den Ausbau des Kölner Doms
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 117540242 | OGND | VIAF: 57395043
Namensvarianten
  • Fürstenberg-Stammheim, Franz Egon Graf von
  • Fürstenberg-Stammheim, Franz Graf von
  • Fürstenberg-Stammheim, Franz Egon Graf von
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Fürstenberg-Stammheim, Franz Graf von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117540242.html [26.11.2020].

CC0

  • Leben

    Fürstenberg-Stammheim: Franz Egon, Graf von F.-St., der jüngeren (rheinländischen) Linie der niederdeutschen Fürstenbergs angehörig, Sohn des 1828 verstorbenen Freiherrn Theodor von F., geb. am 24. März 1797 zu Herdringen bei Arnsberg. Er ist vor allem bekannt geworden als thatkräftiger Freund der Kunst, besonders der kirchlichen Kunst. Diese Neigung hat er in erster Linie durch nachdrückliche Beförderung des Ausbaues des Kölner Domes und noch mehr als Erbauer der vielbewunderten Apollinariskirche bei Remagen bekundet. Der streng katholischen Richtung zugethan, hat er im Kreise des rheinisch-westfälischen Adels eine nicht unbedeutende Stellung eingenommen und diese in seiner Betheiligung an dem politischen Leben seiner Provinz und des preußischen Staates erhärtet. Nach dem Regierungsantritte Friedrich Wilhelms IV. in den Grafenstand erhoben, nimmt er an den Provinziallandtagen und am vereinigten Landtag Theil, 1849 tritt er in die erste Kammer ein. Von da an wird seine Haltung immer ausgesprochener conservativ, beziehungsweise contrerevolutionär und offenbart sich an mehreren Maßregeln drastischer Natur, z. B. seiner Betheiligung an der Petition um die Beseitigung der ganzen Verfassung von 1848 und die Entbindung des Königs von dem auf dieselbe geleisteten Eid. In diesem conservativen Sinne erscheint er doch auch unter den Begründern des preußischen Wochenblattes und wirkt er als Mitglied der in das Herrenhaus umgewandelten ersten Kammer, in erster Reihe stets das Interesse seiner Kirche vertretend. Er ist am 20. Dec. 1859 gestorben.

  • Autor/in

    W.
  • Empfohlene Zitierweise

    Nordhoff, Josef Bernhard, "Fürstenberg-Stammheim, Franz Graf von" in: Allgemeine Deutsche Biographie 8 (1878), S. 244-246 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117540242.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA