Lebensdaten
1798 bis 1835
Beruf/Funktion
Philologe ; Pädagoge ; Rektor der Schleswiger Domschule
Konfession
evangelische Familie
Normdaten
GND: 117123366 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Olshausen, Wilhelm
  • Olshausen, Guil.
  • Olshausen, Guilielmus

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Olshausen, Wilhelm, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117123366.html [12.07.2020].

CC0

  • Leben

    Olshausen: Wilhelm O., Philologe, zweiter Sohn des Superintendenten Detlev O. (o. S. 322), geb. in Oldesloe am 22. Mai 1798. Er besuchte zuerst die Gelehrtenschule in Glückstadt, seit 1814 die Selecta des Altonaer Gymnasiums, studirte seit 1816 in Kiel und Berlin Theologie und Philologie, widmete sich aber schließlich ganz der letzteren. In Kiel Mitglied des philologischen Seminars unter Professor Heinrich gewann er zweimal in der Concurrenz um das Schassianische Stipendium durch seine Arbeiten den Preis. Nachdem er eine Zeit lang Hauslehrer gewesen, ward er 1821 Conrector und am 28. April 1835 Rector der Schleswiger Domschule, starb aber schon am 5. November desselben Jahres, erst 37 Jahre alt. Von ihm erschien „Ciceronis de officiis, cum brevi notatione critica“ 1823. „Ciceronis de oratore“ 1825, Schulausgaben. Außerdem lieferte er Beiträge zu Seebode's krit. Bibliothek 1825 und 1827 und Schleswiger Schulprogramme: „Lectionum Theocritearum particula" 1826. „Ex familiari interpretatione Antigones“ 1828. „Apophoreta Euripidea“|1832. Auch bearbeitete er die 4. Auflage von seines Vaters „Leitfaden zum ersten Unterricht in der Geographie“ 1827.

    • Literatur

      Lübker-Schröder und Alberti, Schriftstellerlexikon s. v. Neuer Nekrolog der Deutschen XIII, S. 946 ff.

  • Autor/in

    Carstens.
  • Empfohlene Zitierweise

    Carstens, Carsten Erich, "Olshausen, Wilhelm" in: Allgemeine Deutsche Biographie 24 (1887), S. 338-339 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117123366.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA