Lebensdaten
1740 bis 1793
Beruf/Funktion
Chemiker
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 140200150 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Wenzel, Karl Friedrich
  • Wentzel, Carl F.
  • Wenzel, Carl F.
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Zitierweise

Wenzel, Karl Friedrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd140200150.html [19.08.2019].

CC0

  • Leben

    Wenzel: Karl Friedrich W., geboren 1740 zu Dresden, am 26. Februar 1793 zu Freiberg. Er war zunächst als Buchbindergeselle bei seinem Vater in der Werkstatt thätig; dann machte er mehrere Reisen, u. a. nach Grönland und wurde dann Schiffswundarzt in holländischen Diensten. Erst später begann er in Leipzig zu studiren, und beschäftigte sich drei Jahre lang mit Chemie. 1780 wurde er Chemiker bei der kurfürstl. sächs. Schmelzadministration, 1785 Oberhüttenamtsassessor in Freiberg und 1786 Chemiker der Porzellanfabrik zu Meißen. W. war neben Richter der erste, der sich mit dem Problem der chemischen Verwandtschaftslehre befaßte. Doch sind seine Ideen ziemlich unfruchtbar geblieben und erst in neuerer Zeit wieder hervorgeholt worden. „Einleitung z. höheren Chemie" (Lpzg. 1774); „Lehre von der Verwandtschaft d. Körper" (Dresd. 1777, 2. Aufl. 1782); „Chymische Untersuchung d. Flußspates“ (Dresd. 1783); „Chymische Versuche, die Metalle vermittelst der Reverberation in ihre Bestandtheile zu zerlegen“ (Kopenhagen 1781, Preisarbeit); „Ueber das Schießen in Bergwerken und Steinbrüchen“ (Bergmänn. Journal II, 1790); „Ueber die vortheilhafteste Art, Zinnerze zu probiren“ (Neues bergmänn. Journal I, 1795).

    • Literatur

      Poggendorff, Biogr.-litt. Handwörterbuch.

  • Autor/in

    Oppenheimer.
  • Empfohlene Zitierweise

    Oppenheimer, Carl, "Wenzel, Karl Friedrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 41 (1896), S. 739 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd140200150.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA