Lebensdaten
1829 bis 1865
Geburtsort
München
Sterbeort
München
Beruf/Funktion
Maler ; Historienmaler
Konfession
katholisch?
Normdaten
GND: 135870135 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Baumann, Adolf Christian
  • Baumann, Adolf
  • Baumann, Adolph
  • mehr

Porträt(nachweise)

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Baumann, Adolf Christian, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135870135.html [20.03.2019].

CC0

  • Leben

    Baumann: Adolf Christian B., Historienmaler, geb. zu München 1829 ebenda 1865, besuchte die Akademie von 44—48, wo er bald specieller Schüler Schraudolph's wurde, dem er dann beim ganzen Verlauf seiner Arbeiten im|Speirer Dom zur Seite stand. Nach ihrer Vollendung erhielt er von König Ludwig ein Reisestipendium um Italien zu besuchen, wo er drei Jahre blieb. Zurückgekehrt führte er nun eine Reihe selbständiger Arbeiten aus, zunächst zwei große Frescobilder in den Arcaden des südlichen Münchner Friedhofs: die Himmelfahrt Christi und die Erweckung von Jairi Töchterlein darstellend, dann stereochronisch eine Kreuzigung am Isarthor, vier Wandbilder im Nationalmuseum, u. a. m. Letztere sind unerheblich, die religiösen dagegen, in ihrer dem durch H. Heß geschaffenen und von Schraudolph fortgesetzten Kirchenstil sich durchaus anschließenden Art zeigen B. als einen ebenso gewandten als sorgfältigen und feinfühligen Künstler. Ohne auffallende Eigenthümlichkeit sind es achtbare Kunstwerke von edlem und einfachem, bei den einzelnen Individualitäten glücklicher nüancirtem Ausdruck, als dies bei der etwas conventionellen Frömmigkeit der Schultypen sonst gewöhnlich ist.

  • Autor/in

    F. Pecht.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pecht, Friedrich, "Baumann, Adolf Christian" in: Allgemeine Deutsche Biographie 2 (1875), S. 152-153 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135870135.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA