Dates of Life
1535 bis 1595
Place of birth
Oelsnitz/Vogtl.
Place of death
Altenburg (Thüringen)
Occupation
evangelischer Theologe ; Geistlicher
Religious Denomination
evangelisch
Authority Data
GND: 123862019 | OGND | VIAF: 50146122
Alternate Names
  • Löhner, Josua
  • Löner, Josua
  • Loner, Josua
  • more

Relations

Outbound Links from this Person

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

The links to other persons were taken from the printed Index of NDB and ADB and additionally extracted by computational analysis and identification. The articles are linked in full-text version where possible. Otherwise the digital image is linked instead.

Places

Map Icons
Marker Geburtsort Place of birth
Marker Wirkungsort Place of activity
Marker Sterbeort Place of death
Marker Begräbnisort Place of interment

Localized places could be overlay each other depending on the zoo m level. In this case the shadow of the symbol is darker and the individual place symbols will fold up by clicking upon. A click on an individual place symbol opens a popup providing a link to search for other references to this place in the database.

Citation

Loner, Josua, Index entry in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd123862019.html [26.01.2021].

CC0

  • Life

    Loner: Josua L. (Löner, Löhner), ein Sohn M. Kaspar Loner's, ersten Reformators der Stadt Hof im Voigtlande (s. u.), geb. im J. 1535 zu Oelsnitz. Nach dem frühzeitigen Verluste seines Vaters erwarb er sich auf dem Gymnasium der ersteren Stadt die nöthigen Vorkenntnisse, um auf der Universität Wittenberg 1552 die theologischen Studien beginnen zu können. Kaum hatte er die akademische Laufbahn vollendet, als er 1555 an die Domschule zu Naumburg berufen wurde. Diese Lehrstelle vertauschte er nach einigen Jahren mit dem Rectorate zu Thomasbrüd und dieses 1561 wieder mit dem Diaconate zu Weißensee. Hierauf folgte eine Veränderung seiner Wohnsitze und Aemter um die andere; denn vom Jahre 1569 an finden wir ihn in Franken und Thüringen, bald zu Bibra, bald zu Themar, bald zu Ohrdruf, bald zu Arnstadt, wo er als Superintendent von 1584—88 lebte. Sein Ruhm als Geistlicher breitete sich nunmehr so aus, daß man ihn 1588 nach Weimar als Hofprediger und 1592 als Superintendent nach Altenburg beförderte, welches Amt er bis an das Ziel seiner Tage, den 17. Mai 1595, verwaltet hat. Wie sein Vater, zeichnete er sich als tapferer Streiter durch seinen Eifer für die Reinheit der lutherischen Lehre und durch Bekämpfung des Crypto-Zwinglianismus und -Calvinismus aus. Unter vielen seiner Schriften sind hervorzuheben: „Methodicae dispositiones evangeliorum dominicalium elaboratae etc.“, Erphordiae 1586; ferner 60 Predigten über Daniel, 50 über Jona und verschiedene einzelne.

    • Literature

      Vgl. Jöcher II; Zedler's Universallex. XVIII; Olearii Histor. Arnstad. p. 103.

  • Author

    Anemüller.
  • Citation

    Anemüller, Ernst, "Loner, Josua" in: Allgemeine Deutsche Biographie 19 (1884), S. 152 [online version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd123862019.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA