Lebensdaten
1684 bis 1729
Geburtsort
Kirchheim/Teck (Württemberg)
Sterbeort
Ansbach
Beruf/Funktion
Markgräfin von Brandenburg-Ansbach
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 123498570 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Christiane Charlotte von Württemberg
  • Christiane Charlotte
  • Christiane Charlotte von Württemberg
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Christiane Charlotte, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd123498570.html [16.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Hzg. Frdr. Karl v. Württ.-Winnenthal (1652 bis 1698 [s. ADB VIII]), S Hzg. Eberhards III. (1614 bis 1674 [s. ADB V]) u. der Anna Dorothea, T des Wild- u. Rheingrafen Joh. Kasimir v. Salm-Kyrburg;
    M Eleonore Juliana (1663–1724), T Mgf. Albrechts V. v. Brandenburg-Ansbach ( 1667 [s. NDB I]) u. der Sophia Marg. Gfn. v. Oettingen;
    1709 Wilh. Frdr. v. Brandenburg-Ansbach (1685–1723, reg. seit 1703);
    2 S, 1 T, u. a. Mgf. Karl Wilhelm Friedrich (1712-57 [s. ADB XV]).

  • Leben

    Aufgewachsen in der Abgeschiedenheit des Schlosses Winnenthal (Winnenden) unter der sorgsamen Erziehung der Mutter, wurde Christiane Charlotte mit ihrem Vetter vermählt. Nach dessen Tod leitete sie 1723-29 für ihren unmündigen Sohn Carl als „Obervormunderin und Landesregentin“ die Staatsgeschäfte. Durch ihre tatkräftige Fürsorge für Land und Untertanen, vor allem aber durch ihre Kunst- und Kulturpflege, erwarb sich die geistvolle Fürstin große Verdienste. Wohlberaten von ihrem Obristbaudirektor Carl Friedrich von Zocha ließ sie die Schloßbauten zu Ansbach, Unterschwaningen und Bruckberg errichten. Die Gründung der Ansbacher Porzellanmanufaktur (1709), die Stiftung der öffentlichen Schloßbibliothek in Ansbach (1720/21) wurde durch sie veranlaßt. Trotz bereits erteilten kaiserlichen Privilegs (1726) konnte sie die Errichtung einer Landesuniversität nicht mehr ausführen.

  • Literatur

    J. W. v. d. Lith, Kurtzer Entwurff d. älteren kirchl. u. weltl. Gesch. zu Ansbach, Onolzbach 1725;
    J. J. Spieß, Brandenburg, hist. Münzbelustigungen III, Ansbach 1770, S. 265 ff. (P);
    G. Schuhmann, Kupezkys Bildnisse d. Mgfn. Ch. Ch. v. B.-A., in: Festschr. f. E. Stollreither, 1950, S. 323 ff. (P);
    G. Bosch, Ch. Ch. Mgfn. v. B.-A., Ms. 1950 (Stadtarchiv Ansbach).

  • Portraits

    Gem. v. J. P. Feuerlein (Schloß Ansbach u. Kirche Unterschwaningen) u. J. Kupezky (Univ. Erlangen);
    Kupf. nach Kupezky v. Pierre Drevet (Staatsarchiv Nürnberg) u. Bernh. Vogel (Landesbibl. Stuttgart).

  • Autor/in

    Günther Schuhmann
  • Empfohlene Zitierweise

    Schuhmann, Günther, "Christiane Charlotte" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 239 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd123498570.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA